Siebter Sieg im siebten Spiel: DEG bleibt in Weißwasser makellos

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Die Düsseldorfer EG bleibt auch nach dem siebten Spieltag der DEL2 ungeschlagener Tabellenführer. Bei den Lausitzer Füchsen gewannen die Rot-Gelben am Freitag, 9. Oktober, nach Penaltyschießen mit 4:3 (1:0, 2:2, 0:1, 0:0, 1:0). Es war eine sehr enge Partie, die deutlich knapper ausfiel, als es hätte sein müssen.
Lange ändert die Formation
Headcoach Harry Lange nahm im Vergleich zum Heimsieg gegen die Blue Devils Weiden einige Änderungen vor. Erik Bradford und Kristian Blumenschein rückten für Carter Turnbull und Max Balinson ins Aufgebot, die beide überzählig waren. Wegen der Verletzung von Jonas Langmann saß DEG-Eigengewächs Maximilian Vollmeier erstmals als Back-up auf der Bank. Im Tor startete Niklas Lunemann. Levi Holzhausen spielte erneut beim Kooperationspartner Hannover Scorpions, die Förderlizenzspieler Noah Münzenberger und Nick Geitner blieben ebenfalls überzählig.
Früher Videobeweis, frühe Führung
Im ersten Drittel begannen die Gäste aus Düsseldorf mit viel Puckbesitz und setzten sich gut vor dem Kasten von Anthony Morrone fest. Nach fünf Minuten in der Defensive kamen die Füchse zu ihren ersten Torchancen. Die erste Strafe der Partie traf Corey Mackin wegen Beinstellens. Nach einem langen Videobeweis brachte dennoch die DEG den ersten Treffer auf die Anzeigetafel: Ville Järveläinen stahl den Puck und schob ihn trotz viel Schläger-Stocherns per Bauerntrick über die Linie – 1:0 (11:22). Das Powerplay der Gastgeber blieb ungenutzt. Kurz vor der ersten Pause musste mit Matthias Pischoff ein weiterer Düsseldorfer wegen Beinstellens in die Kühlbox.
Strafenflut im Mittelabschnitt
Im zweiten Drittel durften sich die Düsseldorfer zunächst über eine 2+2‑Strafe gegen die Füchse freuen, deren Spieler mit der Nummer 39 unter anderem wegen Beleidigung eines Offiziellen vom Eis musste. Auch Bradford saß wegen Beinstellens zwei Minuten, es ging vier gegen vier weiter. Nach einer Hakenstrafe gegen Freis schlug die DEG zu: Brett Kemp zog per Streckschuss auf den langen Pfosten ab, im Slot hielt Mackin die Kelle hin – 2:0 (27:13). Zurück im Fünf-gegen-fünf konterten die Lausitzer prompt. John Broda traf im Breakaway von der blauen Linie über Lunemanns Schoner zum 1:2 (30:27).
Dann ging es hitzig zu: DEG-Neuzugang Konze geriet mit Freis in einen Fight, den er für sich entschied. Beide Spieler erhielten fünf Minuten. Im eigentlichen Spielgeschehen passierte in dieser Phase wenig, dennoch musste auch Fabian Herrmann wegen zu vieler Spieler auf dem Eis zwei Minuten raus. Mit Ablauf der Strafzeit fiel das 3:1 für die DEG: Hense legte aus dem Slot auf den einlaufenden Bradford ab, der am langen Pfosten einnetzte. Die Antwort der Füchse folgte jedoch umgehend. Bryan Lemos zielte auf den kurzen Winkel und traf zum 2:3. In der Schlussminute des Drittels musste Herrmann wegen zu vieler Spieler auf dem Eis erneut eine Zweiminutenstrafe absitzen.
Ausgleich im Powerplay, Entscheidung vom Punkt
Das Schlussdrittel begann mit dem ersten Powerplay-Treffer der Partie: Scheidl glich für die Lausitzer aus (41:08). Danach zeigte die Partie ein ausgeglicheneres Bild. Beide Teams erarbeiteten sich viel Puckbesitz und forderten die gegnerischen Torhüter. In der letzten Minute hielt Morrone noch zwei Hochkaräter fest. In der Overtime boten beide Mannschaften Bestleistungen und erkämpften sich so das Penaltyschießen. Dort siegte die DEG durch die Treffer von Kemp und Järveläinen.
Dresden, Freiburg und Bietigheim warten
Weiter geht es für die Düsseldorfer am Sonntag, 11. Oktober, um 17 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen im heimischen PSD BANK DOME. In der folgenden Woche warten mit Freiburg (Heimspiel am Freitag, 19.30 Uhr) und Bietigheim (auswärts am Sonntag, 17 Uhr) die nächsten Herausforderungen für die Rot-Gelben. Tickets für die Heimspiele gibt es unter www.degtickets.de.