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Erste Ladebordsteine an einem europäischen Flughafen in Betrieb genommen

Julien Mounier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf (links) und Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH (rechts) © Stadtwerke Düsseldorf / Melanie Zanin

Julien Mounier, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Stadt­werke Düs­sel­dorf (links) und Lars Rede­ligx, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Flug­ha­fen Düs­sel­dorf GmbH (rechts) © Stadt­werke Düs­sel­dorf / Mela­nie Zanin

Am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen laden Elek­tro­au­tos künf­tig auch am Bord­stein. In der Peter-Mül­ler-Straße 22 in der Air­port City haben die Stadt­werke Düs­sel­dorf sechs öffent­lich zugäng­li­che Lade­bord­steine instal­liert. Es sind die ers­ten Anla­gen die­ser Art an einem euro­päi­schen Flug­ha­fen. Am Mon­tag gin­gen sie in Betrieb.

Platz­spa­rende Tech­nik für einen dyna­mi­schen Standort
Stadt­werke-Vor­stands­chef Julien Mounier sprach von einem wei­te­ren Mei­len­stein für die Elek­tro­mo­bi­li­tät in Düs­sel­dorf. Die Tech­no­lo­gie arbeite nach den bis­he­ri­gen Erfah­run­gen nicht nur äußerst zuver­läs­sig, son­dern werde auch von den Nut­zern sehr gut ange­nom­men. Gerade am dyna­mi­schen Stand­ort Air­port City seien platz­spa­rende und zugleich leis­tungs­fä­hige Lösun­gen gefragt. Gemein­sam mit dem Flug­ha­fen zeige man, wie inno­va­tive Lade­infra­struk­tur dort ent­ste­hen könne, wo sie gebraucht werde, so Mounier: unkom­pli­ziert, all­tags­taug­lich und zukunftsorientiert.

Lars Rede­ligx, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Flug­ha­fen Düs­sel­dorf GmbH, ver­wies auf die Kli­ma­ziele des Air­ports. Der Flug­ha­fen wolle bis 2035 kli­ma­neu­tral sein. Neben Groß­pro­jek­ten bei Pho­to­vol­taik, Was­ser­stoff und nach­hal­ti­gem Flug­kraft­stoff (Sus­tainable Avia­tion Fuel) gehe es auch um inno­va­tive und platz­spa­rende Tech­nik für die E‑Ladeinfrastruktur. Das zeige das gemein­same Pro­jekt mit den Stadtwerken.

Fünf­ter Stand­ort in Düsseldorf
Der Flug­ha­fen ist bereits der fünfte Lade­bord­stein-Stand­ort in der Lan­des­haupt­stadt. Wei­tere Stand­orte befin­den sich sowohl in Düs­sel­dorf als auch in ande­ren Städ­ten in der Geneh­mi­gungs- und Umset­zungs­phase. Die bis­lang von den Stadt­wer­ken betrie­be­nen 35 Lade­bord­steine kom­men nach Anga­ben des Unter­neh­mens auf eine Funk­ti­ons­quote von nahezu 100 Pro­zent. Auch bei den Fah­rern von Elek­tro­fahr­zeu­gen kämen sie sehr gut an. Die hohe Zuver­läs­sig­keit und die ein­fa­che Inte­gra­tion in den öffent­li­chen Raum unter­stri­chen die Pra­xis­taug­lich­keit der Lösung.

Aus­bau seit mehr als zehn Jahren
Der Auf­bau der öffent­li­chen Lade­infra­struk­tur begann vor mehr als zehn Jah­ren mit der ers­ten Lade­säule auf der Fran­ken­straße in Deren­dorf. Seit 2022 gibt es in allen zehn Düs­sel­dor­fer Stadt­be­zir­ken öffent­lich zugäng­li­che Lade­punkte, ein Jahr spä­ter waren alle 50 Stadt­teile erschlos­sen. 2024 nah­men die Stadt­werke mit ihrem ers­ten 400-kW-High-Power-Char­ger den ins­ge­samt 50. Schnell­la­de­punkt in Betrieb. Ein Jahr dar­auf eröff­nete an der Fähr­straße 28 der City-Schnell­la­de­park, einer der ers­ten voll­stän­dig über­dach­ten Schnell­la­de­parks in urba­ner Lage.

Enga­ge­ment auch im Umland
Zuneh­mend sind die Stadt­werke auch in der Region aktiv und betrei­ben öffent­li­che Lade­infra­struk­tur unter ande­rem in Mett­mann und Erkrath. Für zwei wei­tere Städte lie­gen ver­bind­li­che Zusa­gen für den Auf­bau vor. Ins­ge­samt betrei­ben die Stadt­werke Düs­sel­dorf aktu­ell rund 4.800 Lade­punkte für das öffent­li­che Laden sowie für Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen und Privatkunden.

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