Bürgergremium Stiftung Nachhaltigkeit © Stadtsparkasse Düsseldorf / Sven Vüllers

Bürgergremium Stif­tung Nach­hal­tig­keit © Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf / Sven Vüllers

 

14 Pro­jekte wer­den mit ins­ge­samt 50.000 Euro gefördert

Die Idee war ambi­tio­niert: Im Jubi­lä­ums­jahr 2025 wollte die Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf der Region „ein beson­de­res Geschenk“ machen. Her­aus­ge­kom­men ist eine neu gegrün­dete Nach­hal­tig­keits­stif­tung – und ein Modell­pro­jekt, das Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unmit­tel­bar an der Gestal­tung einer umwelt­ge­rech­ten Stadt beteiligt.

Gemein­sam mit der Hoch­schule Düs­sel­dorf (HSD) rief die Stif­tung ein Betei­li­gungs­ver­fah­ren ins Leben, das in die­ser Form Pilot­cha­rak­ter hat. Herz­stück war eine 15-köp­fige Bür­ger-Jury, deren Mit­glie­der vom Schul­al­ter bis ins Ren­ten­al­ter rei­chen. Ziel: unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven bün­deln und fun­dierte Ent­schei­dun­gen ermöglichen.

Von der Idee zur Förderung
Bevor abge­stimmt wurde, erhiel­ten die Jury­mit­glie­der eine fach­li­che Ein­füh­rung in Kri­te­rien nach­hal­ti­ger Stadt­ent­wick­lung. The­men wie kli­ma­re­si­li­ente Infra­struk­tur, öko­lo­gi­sche Quar­tiers­ge­stal­tung oder soziale Nach­hal­tig­keit stan­den dabei im Fokus. Auf die­ser Grund­lage wählte die qua­li­fi­zierte Jury schließ­lich 14 Pro­jekte aus, die nun mit ins­ge­samt 50.000 Euro geför­dert werden.

Die Band­breite der aus­ge­wähl­ten Initia­ti­ven ist groß. Sie reicht von Maß­nah­men zum Klima- und Umwelt­schutz über Bil­dungs­an­ge­bote bis hin zu sozia­len und quar­tiers­be­zo­ge­nen Pro­jek­ten. Allen Vor­ha­ben gemein­sam ist das Ziel, Düs­sel­dorf „ein Stück grü­ner und lebens­wer­ter“ zu machen.

„Es ging uns nicht darum, per­fekte Kon­zepte zu erhal­ten, son­dern viel­mehr darum, Visio­nen wach­sen zu las­sen und ihnen Raum zur Ent­fal­tung zu geben“, betonte Pro­fes­so­rin Anne van Rie­ßen, die den Antrags- und Aus­wahl­pro­zess wis­sen­schaft­lich beglei­tete. Der Fokus habe bewusst auf Ent­wick­lungs­po­ten­zial und gesell­schaft­li­cher Wir­kung gele­gen – nicht auf for­ma­ler Perfektion.

Wert­schät­zung für Engagement
Bei einer fei­er­li­chen Ver­an­stal­tung über­reichte die Stif­tung sym­bo­li­sche Schecks an die Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen. Mit der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung soll nicht nur die Umset­zung der Maß­nah­men ermög­licht, son­dern auch das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment gewür­digt werden.

Dr. Ste­fan Dahm, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf, zeigte sich über­zeugt vom ein­ge­schla­ge­nen Weg: „Dass wir heute hier ste­hen, zeigt, wie rich­tig die Ent­schei­dung war, eine Bür­ger­be­tei­li­gung ein­zu­rich­ten. Ich bin mir sicher, dass Ihre Taten Wir­kung zei­gen werden.“

Fort­set­zung im kom­men­den Jahr
Das Betei­li­gungs­mo­dell soll keine ein­ma­lige Aktion blei­ben. Auch 2026 erhal­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erneut die Mög­lich­keit, eigene Pro­jekte ein­zu­rei­chen. Dann stellt die Stif­tung sogar 100.000 Euro zur Ver­fü­gung – eine Ver­dopp­lung der bis­he­ri­gen Fördersumme.

Infor­ma­tio­nen zu Teil­nah­me­be­din­gun­gen und Antrags­ver­fah­ren sind bereits auf der Inter­net­seite der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf abruf­bar. Bewer­bungs­schluss für die nächste Runde ist der 30. Sep­tem­ber 2026.

Mit dem Pro­jekt setzt die Spar­kasse ein deut­li­ches Signal: Nach­hal­tig­keit ist keine abs­trakte Leit­idee, son­dern lebt von kon­kre­ten Initia­ti­ven vor Ort – und vom Enga­ge­ment der Men­schen, die ihre Stadt aktiv mit­ge­stal­ten wollen.

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