
Minister Herbert Reul war persönlich vor Ort um sich ein Bild von der Kontrolle zu machen.
Bei einer gezielten Verkehrskontrolle mit dem Schwerpunkt Alkohol und Drogen hat die Polizei am Donnerstag in Lierenfeld zahlreiche Verstöße festgestellt. Zwischen 12 und 16.30 Uhr überprüften Beamtinnen und Beamte des Düsseldorfer Verkehrsdienstes insgesamt 81 Fahrzeuge und 105 Personen.
Unterstützt wurde der Verkehrsdienst von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Fortbildungsseminars „Drogen im Straßenverkehr“ sowie von Kräften anderer Polizeibehörden. Auch NRW-Innenminister Herbert Reul machte sich vor Ort ein Bild von der Kontrollstelle.
„Drogen im Straßenverkehr sind und bleiben ein Problem. Wer bekifft am Steuer sitzt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch alle anderen. Durch gezielte Kontrollaktionen nehmen wir uns des Problems an. So machen wir nicht nur die Straße sicherer, sondern decken auch Straftaten auf, die sonst unerkannt geblieben wären“, sagte Reul am Rande des Einsatzes.
Zehn Straftaten, darunter Trunkenheit und Fahren ohne Fahrerlaubnis
Die Bilanz des Nachmittags fällt deutlich aus: Die Einsatzteams stellten zehn Straftaten fest, darunter Trunkenheit im Straßenverkehr, Kennzeichenmissbrauch und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Hinzu kamen 39 Ordnungswidrigkeiten.
Zehn Fahrzeugführer standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ihnen wurden Blutproben entnommen. In drei Fällen wiesen kontrollierte Fahrzeuge technische Veränderungen oder erhebliche Mängel auf. Die Autos wurden zur Erstellung von Gutachten sichergestellt.
Einbruchswerkzeug im Kofferraum – Haftbefehl vollstreckt
Besondere Aufmerksamkeit erregte ein Pkw aus Nürnberg, besetzt mit einem 19-jährigen Mann sowie zwei Frauen im Alter von 26 und 28 Jahren, alle mit serbischer Staatsangehörigkeit. Die drei sind der Polizei als reisende Täter bekannt.
Im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte Einbruchswerkzeuge, darunter sogenannte „Flipper“ zum Öffnen von Türen, große Schraubendreher sowie Sturmhauben. Ein konkreter Bezug zu einer Straftat ergab sich nicht. Gegen die 28-Jährige lag jedoch ein Abschiebehaftbefehl vor. Sie wurde festgenommen.
Die Polizei kündigte an, auch künftig weitere Schwerpunktkontrollen im Stadtgebiet durchzuführen – unter anderem mit Blick auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.

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