Symbolbild Polizei © Lokalbüro

Sym­bol­bild Poli­zei © Lokalbüro

 

Bei einem Ver­kehrs­un­fall am Diens­tag­nach­mit­tag in Sto­ckum ist ein Motor­rad­fah­rer leicht ver­letzt wor­den. Zwei bis­lang unbe­kannte Auto­fah­rer, die mit dem Gesche­hen in Zusam­men­hang ste­hen, ent­fern­ten sich anschlie­ßend von der Unfall­stelle. Die Poli­zei ermit­telt wegen des Ver­dachts der Ver­kehrs­un­fall­flucht und bit­tet um Zeugenhinweise.

Nach Anga­ben der Poli­zei ereig­nete sich der Unfall am Diens­tag, 3. März 2026, gegen 15.43 Uhr auf der Straße Sto­cku­mer Höfe. Meh­rere Fahr­zeuge waren vom Ver­tei­ler Nord­stern kom­mend in Rich­tung Rhein­bad unter­wegs. Kurz vor der Auf­fahrt zur Anschluss­stelle Düs­sel­dorf-Sto­ckum der Auto­bahn 44 wech­selte der Fah­rer eines Pkw plötz­lich vom rech­ten auf den lin­ken Fahr­strei­fen – trotz einer durch­ge­zo­ge­nen Linie als Fahrbahnmarkierung.

Durch den abrup­ten und ver­bo­te­nen Spur­wech­sel muss­ten ein wei­te­rer Pkw sowie der dahin­ter fah­rende Motor­rad­fah­rer zunächst abbrem­sen und anschlie­ßend wie­der beschleu­ni­gen. Als der Fah­rer des behin­der­ten Autos hupte, lei­tete der andere Auto­fah­rer nach Anga­ben der Poli­zei ohne erkenn­ba­ren Anlass eine Voll­brem­sung ein. Dar­auf­hin muss­ten der hin­ter ihm fah­rende Pkw sowie das Motor­rad bis zum Still­stand abbremsen.

Dabei stürzte der 43-jäh­rige Motor­rad­fah­rer und ver­letzte sich leicht. Beide betei­lig­ten Pkw-Fah­rer ent­fern­ten sich anschlie­ßend von der Unfall­stelle, ohne sich um den Ver­letz­ten zu kümmern.

Bei dem Fahr­zeug, das den Fahr­strei­fen­wech­sel und das plötz­li­che Brems­ma­nö­ver durch­ge­führt haben soll, han­delt es sich nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen um einen dunk­len VW ID, also ein Elek­tro­fahr­zeug. Das Kenn­zei­chen soll die Städ­te­ken­nung „KÜN“ für Kün­zelsau in Baden-Würt­tem­berg getra­gen haben. Auf der Kenn­zei­chen­hal­te­rung sei zudem die Auf­schrift „Würth“ zu erken­nen gewe­sen. Bei dem wei­te­ren Fahr­zeug, das sich vor dem Motor­rad befand, soll es sich um ein wei­ßes SUV gehan­delt haben.

Zeu­gen, die Hin­weise zu den Fahr­zeu­gen oder den bis­lang unbe­kann­ten Fah­rern geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich beim Ver­kehrs­kom­mis­sa­riat 1 der Düs­sel­dor­fer Poli­zei unter der Tele­fon­num­mer 0211 8700 zu melden.