Symbolbild: Offene Gartenpforte,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Gartenamt

Sym­bol­bild: Offene Gar­ten­pforte, © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Gartenamt

 

Wer sei­nen Gar­ten gern mit ande­ren teilt, hat in Düs­sel­dorf noch bis zum 31. März Gele­gen­heit dazu: Für die Aktion „Offene Gar­ten­pforte“ wer­den wei­ter­hin pri­vate Gar­ten­be­sit­zer gesucht, die ihre grü­nen Oasen an aus­ge­wähl­ten Wochen­en­den für Besu­cher öff­nen möchten.

Die Ver­an­stal­tungs­reihe fin­det 2026 an vier Ter­mi­nen statt: am 9. und 10. Mai, am 13. und 14. Juni, am 11. und 12. Juli sowie am 5. und 6. Sep­tem­ber. An die­sen Tagen kön­nen Inter­es­sierte ver­schie­dene Pri­vat­gär­ten besu­chen, sich Inspi­ra­tion für die eigene Gar­ten­ge­stal­tung holen und mit ande­ren Gar­ten­freun­den ins Gespräch kommen.

Wer teil­neh­men möchte, mel­det sich online über die Inter­net­seite der Ver­an­stal­ter an. Dort kön­nen Inter­es­sierte einen oder meh­rere Ter­mine aus­wäh­len, an denen sie ihren Gar­ten prä­sen­tie­ren möch­ten. Zusätz­lich besteht die Mög­lich­keit, bis zu drei Fotos des Gar­tens hoch­zu­la­den, die spä­ter zur Bewer­bung der Ver­an­stal­tung im Inter­net genutzt werden.

Für Pri­vat­gär­ten fällt eine Teil­nah­me­ge­bühr von 25 Euro an. Wer sei­nen Gar­ten gewerb­lich nutzt, zahlt 100 Euro.

Tra­di­tio­nel­les Gar­ten­pro­jekt im Rheinland

Die „Offene Gar­ten­pforte“ hat im Rhein­land eine lange Tra­di­tion. Ende 2024 wurde die Pro­jekt­trä­ger­schaft für das nörd­li­che Rhein­land nach 20 Jah­ren von der Stif­tung Schloss Dyck an den Ver­ein „Straße der Gar­ten­kunst zwi­schen Rhein und Maas“ über­tra­gen. Die Ver­an­stal­tungs­reihe wird wei­ter­hin gemein­sam mit der Stadt Bonn sowie mit Unter­stüt­zung der Deut­schen Gesell­schaft für Gar­ten­kunst und Land­schafts­kul­tur organisiert.

Auch die Stadt Düs­sel­dorf betei­ligt sich regel­mä­ßig an der Aktion und arbei­tet mit den Initia­to­ren zusam­men. Ent­stan­den ist das Pro­jekt im Jahr 2002 im Zuge der EUROGA 2002plus.

Inzwi­schen öff­nen jedes Jahr rund 300 Gar­ten­be­sit­zer ihre Grund­stü­cke für Besu­cher. Durch­schnitt­lich etwa 100 Gäste schauen an den jewei­li­gen Tagen in den teil­neh­men­den Gär­ten vor­bei. Für viele Teil­neh­mer ist die Aktion längst zu einem fes­ten Ter­min im Gar­ten­jahr gewor­den – und zu einer Gele­gen­heit, ihre Lei­den­schaft für Pflan­zen, Gestal­tung und Natur mit ande­ren zu teilen.