Bis am späten Abend war die Kaiserstraßedurch die Scießerei gesperrt © Lokalbüro

Bis am spä­ten Abend war die Kai­ser­stra­ßedurch die Schier­ße­rei gesperrt © Lokalbüro

 

Nach den Schüs­sen auf ein Taxi im Düs­sel­dor­fer Stadt­teil Pem­pel­fort Ende ver­gan­ge­nen Jah­res hat die Poli­zei nun einen ent­schei­den­den Fahn­dungs­er­folg erzielt. Der Fall hatte Ende Dezem­ber für gro­ßes Auf­se­hen gesorgt, nach­dem ein Mann durch meh­rere Schüsse schwer ver­letzt wor­den war. Die Hin­ter­gründe der Tat sind wei­ter­hin unklar, die Ermitt­lun­gen lau­fen jedoch mit Hoch­druck weiter.

Am Diens­tag, 30. Dezem­ber 2025, war es gegen 14:40 Uhr im Bereich der Kai­ser­straße zu den Schüs­sen gekom­men. Zahl­rei­che Not­rufe gin­gen bei der Poli­zei ein, die dar­auf­hin mit star­ken Kräf­ten aus­rückte und eine groß ange­legte Fahn­dung ein­lei­tete. Auch ein Poli­zei­hub­schrau­ber war im Ein­satz. Das Opfer wurde schwer ver­letzt in ein Kran­ken­haus gebracht. Spe­zia­lis­ten der Kri­mi­nal­tech­nik sicher­ten Spu­ren, wäh­rend Ermitt­ler erste Zeu­gen befrag­ten. Eine Mord­kom­mis­sion über­nahm gemein­sam mit der Staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf die Ermittlungen.

Spe­zi­al­ein­heit greift in Gel­sen­kir­chen zu

Rund drei Monate spä­ter ist den Ermitt­lern nun ein Durch­bruch gelun­gen. Am Mit­tag des 25. März 2026 nah­men Spe­zi­al­kräfte einen drin­gend tat­ver­däch­ti­gen Mann in einer Woh­nung in Gel­sen­kir­chen fest. Gegen den 22-jäh­ri­gen tür­ki­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen lag ein Haft­be­fehl vor.

Bei der Durch­su­chung der Woh­nung stell­ten die Beam­ten neben einer Schuss­waffe auch ein Sturm­ge­wehr sicher. Der Tat­ver­däch­tige wurde im Anschluss in eine Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt gebracht.

Die Poli­zei und die Staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf spre­chen von umfang­rei­chen und akri­bi­schen Ermitt­lun­gen, die zu dem Zugriff geführt haben. Ob es wei­tere Betei­ligte gibt und wel­ches Motiv hin­ter der Tat steckt, ist wei­ter­hin Gegen­stand der lau­fen­den Untersuchungen.