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1600 Besucher bei „Nacht der Künste“ im Schlösschen der Bezirksregierung

1600 Besucherinnen und Besucher kamen am Samstag zur Nacht der Künste in das Schlösschen der Bezirksregierung Düsseldorf.Der Künstler Kurt Holger Jäger, Kurator Colmar Schulte-Goltz, Regierungspräsident Thomas Schürmann und Regierungsvizepräsidentin Andrea Rieger (v.l.) stellten moderne Kunst in dem historischen Gebäude vor. © Bezirksregierung Düsseldorf

1600 Besu­che­rin­nen und Besu­cher kamen am Sams­tag zur Nacht der Künste in das Schlöss­chen der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf. Der Künst­ler Kurt Hol­ger Jäger, Kura­tor Col­mar Schulte-Goltz, Regie­rungs­prä­si­dent Tho­mas Schür­mann und Regie­rungs­vi­ze­prä­si­den­tin Andrea Rie­ger (v.l.) stell­ten moderne Kunst in dem his­to­ri­schen Gebäude vor. © Bezirks­re­gie­rung Düsseldorf

 

Trotz reg­ne­ri­schen Wet­ters hat die „Nacht der Künste“ am Sams­tag­abend zahl­rei­che Kul­tur­in­ter­es­sierte ins Schlöss­chen der Bezirks­re­gie­rung gelockt. Bis weit nach Mit­ter­nacht nutz­ten rund 1600 Besu­cher die sel­tene Gele­gen­heit, Kunst und Geschichte an einem Ort zu erle­ben – und zugleich einen Blick hin­ter die sonst ver­schlos­se­nen Türen des Amts­sit­zes des Regie­rungs­prä­si­den­ten zu werfen.

Das zwi­schen 1907 und 1911 errich­tete Gebäude prä­sen­tierte sich dabei als ein­drucks­volle Kulisse für die Aus­stel­lung „Trans­fer I“ des Düs­sel­dor­fer Künst­lers Hol­ger Kurt Jäger. Ins­ge­samt 25 Arbei­ten waren in den his­to­ri­schen Räu­men insze­niert und bil­de­ten einen span­nungs­rei­chen Kon­trast zwi­schen moder­ner Kunst und tra­di­ti­ons­rei­cher Archi­tek­tur. Gemein­sam mit Kura­tor Col­mar Schulte-Goltz führte der Künst­ler durch die Aus­stel­lung und eröff­nete den Gäs­ten neue Per­spek­ti­ven auf seine Werke.

Neben der zeit­ge­nös­si­schen Kunst stieß auch die his­to­ri­sche Auf­ar­bei­tung der Behörde auf gro­ßes Inter­esse. Unter dem Titel „Bezirks­re­gie­rung im Wan­del der Zeit“ wur­den Foto­gra­fien und Doku­mente gezeigt, die ins­be­son­dere die Rolle der Insti­tu­tion wäh­rend der NS-Zeit beleuch­ten. Die teils bedrü­cken­den Ein­bli­cke hin­ter­lie­ßen bei vie­len Besu­chern einen nach­hal­ti­gen Eindruck.

Im Ple­nar­saal nutz­ten zahl­rei­che Gäste die Gele­gen­heit zum direk­ten Aus­tausch mit Regie­rungs­prä­si­dent Tho­mas Schür­mann. Beim For­mat „Meet the pre­si­dent“ stand er Rede und Ant­wort und zeigte sich ange­sichts der Reso­nanz beein­druckt: „Ich bin völ­lig begeis­tert, dass so viele Men­schen trotz des reg­ne­ri­schen Wet­ters gekom­men sind und sich – neben dem Genuss der Kunst­werke – auch für die Arbeit der Bezirks­re­gie­rung und das wun­der­bare Gebäude inter­es­sier­ten.“ Auch die unge­wöhn­li­che Atmo­sphäre im Ple­nar­saal, in dem Besu­cher in Lie­ge­stüh­len Platz neh­men konn­ten, trug zur beson­de­ren Stim­mung des Abends bei.

Für einen ent­spann­ten Aus­klang sorgte die Koope­ra­tion mit dem Düs­sel­dor­fer Stadt­strand. Im Gar­ten des Schlöss­chens konn­ten die Gäste an einer mobi­len Bar Getränke genie­ßen, auf Bier­bän­ken oder in Lie­ge­stüh­len ver­wei­len und den Blick auf das illu­mi­nierte Gebäude rich­ten. Beglei­tet wurde der Abend von den Klän­gen von DJ DJO­RAN­GE­tone, die der Ver­an­stal­tung eine som­mer­li­che Note verliehen.

Nach dem gro­ßen Zuspruch rich­tet sich der Blick bereits auf die nächste Gele­gen­heit: Beim Tag des offe­nen Denk­mals am 13. Sep­tem­ber will die Bezirks­re­gie­rung erneut ihre Türen für inter­es­sierte Besu­cher öffnen.

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