
„Radaktivtag in Düsseldorf mit zahlreichen Angeboten für Fahrradbegeisterte“ © Dirk Schmidt
Bei frühsommerlichem Wetter hat der diesjährige Radaktionstag am Samstag zahlreiche Besucherinnen und Besucher an das Rathausufer gelockt. Zwischen Burgplatz und Rheinpromenade drehte sich alles um das Fahrrad als Verkehrsmittel der Zukunft – zum Ausprobieren, Informieren und Mitmachen.
Schon am Vormittag füllte sich das Veranstaltungsgelände spürbar. Familien, Alltagsradler und Technikinteressierte nutzten die Gelegenheit, sich über neue Entwicklungen zu informieren und verschiedene Fahrradtypen direkt vor Ort zu testen. Besonders gefragt waren Lastenräder, die im Rahmen einer Präsentationsfläche ausgiebig erprobt werden konnten. Immer wieder bildeten sich kleine Warteschlangen.
Neben praktischen Angeboten stand auch das Thema Sicherheit im Fokus. Fachleute gaben Tipps zur richtigen Ausstattung und zum Verhalten im Straßenverkehr. Ergänzend dazu konnten Fahrräder überprüft und codiert werden, um sie besser vor Diebstahl zu schützen. Auch Mitmachaktionen, bei denen etwa eingeschränkte Wahrnehmung simuliert wurde, stießen auf Interesse.
Großen Zuspruch erhielt zudem ein Bereich, der sich speziell an Menschen richtete, die beim Radfahren Unterstützung benötigen. Dort wurden alternative Fahrradmodelle vorgestellt, die mehr Stabilität und Sicherheit bieten. Besucher konnten diese direkt ausprobieren und sich beraten lassen.
Für viele Gäste gehörte auch die kostenlose Reinigung des eigenen Fahrrads zum Programm. Das Angebot wurde rege genutzt und sorgte zeitweise für längere Wartezeiten. Parallel dazu boten Informationsstände Einblicke in aktuelle Projekte rund um den Radverkehr in der Stadt.
Der Radaktionstag bildete zugleich den Auftakt für ein Fahrradwochenende in Düsseldorf. Am heutigen Sonntag wird mit einer groß angelegten Sternfahrt weiterer Schwerpunkt auf gemeinschaftliches Radfahren gelegt.
Die Veranstaltung verdeutlicht den wachsenden Stellenwert des Fahrrads im städtischen Verkehr. Neben dem Freizeitwert rückt zunehmend die Rolle als alltägliches Fortbewegungsmittel in den Mittelpunkt.


