
Symbolbild Waldbrand © Feuerwehr Düsseldorf
Die Feuerwehr Düsseldorf ist weiterhin im Auslandseinsatz: Als Teil des EU-Waldbrandmoduls unterstützt sie gemeinsam mit weiteren Einheiten aus Nordrhein-Westfalen die Bekämpfung eines großflächigen Waldbrandes in den Niederlanden. Der Einsatz gilt als routiniert, aber fordernd – und nähert sich planmäßig seinem Abschluss.
Bereits am Freitagvormittag erreichten die Einsatzkräfte den Sammelraum am Flughafen Eindhoven. Nach einer kurzen Lageerkundung übernahmen die deutschen Kräfte zügig erste Aufgaben in der Brandbekämpfung. Parallel dazu wurde vor Ort ein Camp zur Versorgung und Unterbringung der Einsatzkräfte eingerichtet.
Die Düsseldorfer Feuerwehr war insbesondere an einer Flanke des Brandgebietes im Einsatz. Dort konzentrierten sich die Kräfte darauf, das Feuer einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Währenddessen bauten andere Einheiten die Infrastruktur im Camp auf. Nach Abschluss dieser Arbeiten erfolgte ein planmäßiger Personalwechsel, um die Einsatzfähigkeit dauerhaft sicherzustellen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden an.
Auch am Samstagmorgen setzten die Einsatzkräfte ihre Arbeit fort. Die Maßnahmen knüpften direkt an die Fortschritte des Vortages an. Durch den fortlaufenden Austausch der Einsatzkräfte konnte eine kontinuierliche Brandbekämpfung gewährleistet werden. Nach Angaben aus dem Einsatz konnten die offenen Flammen sowie verbliebene Glutnester inzwischen weitgehend unter Kontrolle gebracht werden.
Ein Ende des Einsatzes der internationalen Kräfte aus Deutschland und Frankreich wird noch für den Samstagabend erwartet. Die anschließenden Nachlöscharbeiten sollen durch die örtlichen Feuerwehren übernommen werden.
Die Rückkehr der Düsseldorfer Einsatzkräfte ist für Sonntagmorgen geplant. Bereits am Mittag werden die Kräfte wieder in der Landeshauptstadt erwartet. Damit würde der inzwischen vierte Einsatz des NRW-Waldbrandmoduls planmäßig abgeschlossen.

