Urban-Art-Künstlers Art is Trash / Francisco de Pajaro © Lokalbüro

Urban-Art-Künst­lers Art is Trash / Fran­cisco de Pajaro © Lokalbüro

 

Mit einer viel beach­te­ten VIP-Eröff­nung ist die Aus­stel­lung „Gla­mour Trash & Pain­tings“ des inter­na­tio­nal renom­mier­ten Urban-Art-Künst­lers Fran­cisco de Pajaro, bekannt unter sei­nem Alias „Art is Trash“, in Düs­sel­dorf gestar­tet. Die offi­zi­elle Aus­stel­lungs­er­öff­nung fand am 2. Mai statt – und knüpft naht­los an einen Auf­takt­abend an, der Kunst, Gesell­schaft und Szene ein­drucks­voll verband.

In den Räu­men von Gra­fik, Bild & Kunst wurde rund 60 gela­de­nen Gäs­ten ein inten­si­ver Ein­blick in das Schaf­fen des Spa­ni­ers gebo­ten. De Pajaro bewegt sich seit Jah­ren zwi­schen zwei künst­le­ri­schen Wel­ten: Auf der einen Seite ste­hen far­ben­rei­che, har­mo­ni­sche Gemälde für den inter­na­tio­na­len Kunst­markt, auf der ande­ren Seite seine spon­tane, oft nächt­lich ent­ste­hende Urban Art – direkt auf Düs­sel­dorfs Stra­ßen, nicht sel­ten auf Sperr­müll, weg­ge­wor­fe­nen Möbeln oder schein­bar wert­lo­sen Res­ten des Alltags.

Gerade diese Arbei­ten ver­lei­hen der Aus­stel­lung ihre beson­dere Kraft. Aus Abfall wer­den Figu­ren, aus Fund­stü­cken ent­ste­hen bis­sige Kom­men­tare und zugleich poe­ti­sche Moment­auf­nah­men. De Pajaro gelingt es, im Unschein­ba­ren das Mensch­li­che sicht­bar zu machen. Seine Werke wir­ken roh und zugleich sen­si­bel, humor­voll und doch gesellschaftskritisch.

Dass der Künst­ler auch in Düs­sel­dorf kein Unbe­kann­ter ist, zeigte sich bereits im Vor­feld: Immer wie­der hatte er mit spon­ta­nen Aktio­nen im Stadt­bild für Auf­merk­sam­keit gesorgt – nicht nur bei Pas­san­ten, son­dern gele­gent­lich auch bei der Poli­zei. Ein Umstand, der in der Urban-Art-Szene fast schon als Qua­li­täts­merk­mal gilt.

Die exklu­sive Eröff­nung spie­gelte diese Span­nung zwi­schen Zurück­hal­tung und Aus­drucks­kraft wider. Wäh­rend de Pajaro ruhig, fast beschei­den auf­trat, ent­wi­ckelte sich vor den Augen der Gäste seine Kunst mit beein­dru­cken­der Ener­gie. Beson­ders das Live-Arbei­ten des Künst­lers zog die Auf­merk­sam­keit auf sich.

Unter den Gäs­ten fan­den sich zahl­rei­che bekannte Namen, dar­un­ter die Come­dian und Mode­ra­to­rin Syl­via BRÉCKO, der Schrift­stel­ler Ste­fan Kel­ler sowie die Opern­sän­ge­rin Clau­dia Oddo in Beglei­tung ihres Man­nes. Eben­falls anwe­send waren Chris­tian Krause, Baas der Brase­ler Tisch­ge­mein­schaft, sowie Ulrich Hüner­mann, Direk­tor Immo­bi­li­en­ver­trieb der Deut­sche Bank. Ergänzt wurde das Publi­kum durch inter­na­tio­nale Samm­ler und Kunst­in­ter­es­sierte, die eigens aus Schwe­den und Grie­chen­land ange­reist waren.

Die Atmo­sphäre des Abends war ent­spannt und nah­bar. Trotz sei­nes inter­na­tio­na­len Erfolgs zeigte sich de Pajaro zugäng­lich, nahm sich Zeit für Gesprä­che, Sel­fies und nutzte zugleich soziale Medien, um Ein­drü­cke mit sei­ner welt­wei­ten Fan­ge­meinde zu teilen.

Die gelun­gene VIP-Eröff­nung bil­dete den Auf­takt für die Aus­stel­lung, deren Nach­frage bereits deut­lich spür­bar ist. Werke kön­nen vor Ort erwor­ben wer­den, und die Prä­senz des Künst­lers dürfte zusätz­li­che Anzie­hungs­kraft entfalten.

Die Aus­stel­lung „Gla­mour Trash & Pain­tings“ zeigt ein­drucks­voll, wie viel Poe­sie in schein­bar Wert­lo­sem ste­cken kann – und wie sehr Kunst im öffent­li­chen Raum Men­schen berührt. Wei­tere Besich­ti­gungs­ter­mine sind nach Ver­ein­ba­rung mög­lich. Infor­ma­tio­nen unter: grafikbildkunst.de

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