
Symbolbild Zigarettenkippen
Am Samstag, 30. Mai, lädt das städtische Aktionsbündnis „Generation rauchfrei” zum kostenlosen Informationstag – mit Ärzten, Messungen und Starterpaketen zum Abgewöhnen.
Einen Tag vor dem Weltnichtrauchertag verwandelt sich der Schadowplatz in eine Art Gesundheitsmesse gegen die Zigarette. Am Samstag, 30. Mai 2026, von 11 bis 15 Uhr laden das Gesundheitsamt Düsseldorf und das städtische Aktionsbündnis „Generation rauchfrei” unter dem Motto „Rauchfreie Zukunft” zu einem interaktiven Informationstag ein.
Vor Ort sind Ärzte des Zentrums für Tabakentwöhnung des LVR-Klinikum Düsseldorf, die über Wege zu einem Leben ohne Tabak und Vapes beraten. Wer möchte, kann sich die Kohlenstoffmonoxid-Konzentration in der Atemluft und die Sauerstoffsättigung im Blut messen lassen – kostenlos, unverbindlich und auf Wunsch mit einer persönlichen Risikobewertung durch Experten.
Ein übergroßes Zigarettenmodell verdeutlicht, wie viele Schadstoffe in einem einzigen Glimmstängel stecken. Eine Säule aus Plexiglas zeigt zugleich, wie viele Kippen täglich achtlos auf Straßen und Plätzen landen. Über die ökologischen Folgen dieser Gleichgültigkeit informieren BUND Düsseldorf und RhineCleanUp Düsseldorf – Zigarettenstummel gehören zu den häufigsten und giftigsten Abfällen im Rhein und seinen Ufern.
Wer den Absprung vom Rauchen bereits wagt oder plant, findet am Stand auch praktische Unterstützung: Kostenlose „Rauchfrei-Startersets” liegen zur Mitnahme bereit. Das Selbsthilfe-Service-Büro ist ebenfalls vor Ort und gibt Auskunft über Gruppen, in denen der Rauchstopp gemeinsam leichter fällt.
Hauptzielgruppe des Aktionstags sind junge Menschen. Kein Zufall: Der Weltnichtrauchertag, den die Weltgesundheitsorganisation seit 1987 jedes Jahr am 31. Mai begeht, steht 2026 unter dem Motto „Den Reiz entlarven – Nikotin- und Tabakabhängigkeit bekämpfen”. Im Mittelpunkt stehen die Strategien der Tabakindustrie, die mit immer neuen Produkten wie E‑Zigaretten oder Nikotinbeuteln gezielt Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen. Diese Taktiken erleichtern nicht nur den Einstieg, sondern erschweren auch den Ausstieg erheblich – und erhöhen das Risiko einer langfristigen Abhängigkeit.

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