zweite Reihe v.l.n.r. Florian Sieben, Vertriebschef und Mitglied der Geschäftsleitung P&G, Ralf Hansen, IndividuEller e.V., Jürgen Hagendorn IndividuEller e.V., David Hegemann, Spielplatz-Pate und REWE-Kaufmann aus Düsseldorf, Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch und Mitglied der Geschäftsleitung, Peter Maly, Vorstand der REWE Group; Erste Reihe: Kinder und Mathias Mester, Para-Leichtathletik-Weltmeister und Stück zum Glück Botschafter © Thilo Schmülgen

zweite Reihe v.l.n.r. Flo­rian Sie­ben, Ver­triebs­chef und Mit­glied der Geschäfts­lei­tung P&G, Ralf Han­sen, Indi­vi­du­El­ler e.V., Jür­gen Hagen­dorn Indi­vi­du­El­ler e.V., David Hege­mann, Spiel­platz-Pate und REWE-Kauf­mann aus Düs­sel­dorf, Dr. Ste­phan Kel­ler, Ober­bür­ger­meis­ter der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, Chris­tina Marx, Spre­che­rin der Aktion Mensch und Mit­glied der Geschäfts­lei­tung, Peter Maly, Vor­stand der REWE Group; Erste Reihe: Kin­der und Mathias Mes­ter, Para-Leicht­ath­le­tik-Welt­meis­ter und Stück zum Glück Bot­schaf­ter © Thilo Schmülgen

 

Es war ein Fest für mehr als 90 Kin­der: Auf dem Ger­tru­dis­platz in Düs­sel­dorf-Eller hat die Initia­tive „Stück zum Glück” am Diens­tag ihren 60. inklu­si­ven Spiel­platz eröff­net. Hin­ter dem Pro­jekt ste­hen Proc­ter & Gam­ble (P&G), der Lebens­mit­tel­han­del REWE und die Aktion Mensch – gemein­sam mit der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, die das Vor­ha­ben in enger Abstim­mung mit dem Garten‑, Fried­hofs- und Forst­amt umge­setzt hat.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler war per­sön­lich vor Ort und brachte auf den Punkt, worum es geht: „Inklu­sive Spiel­plätze sind wich­tige Orte der Begeg­nung und des Mit­ein­an­ders. Sie ermög­li­chen Kin­dern mit und ohne Behin­de­rung, selbst­ver­ständ­lich gemein­sam zu spie­len, Freund­schaf­ten zu schlies­sen und von­ein­an­der zu ler­nen.” Mit dem neuen Spiel­platz sei ein wei­te­rer Raum für gelebte Teil­habe in der Lan­des­haupt­stadt entstanden.

Auch Para-Leicht­ath­le­tik-Welt­meis­ter Mathias Mes­ter, Bot­schaf­ter der Initia­tive, war bei der Eröff­nung dabei. Er weiss aus eige­ner Erfah­rung, wie prä­gend frühe Erleb­nisse von Gemein­schaft sind: „Sport und Spiel haben die Kraft, Bar­rie­ren zu über­win­den, das Selbst­be­wusst­sein zu stär­ken und Gemein­schaft zu schaf­fen. Ein Spiel­platz wie die­ser ver­deut­licht, wie Inklu­sion gelebt wird: Wenn nie­mand aus­sen vor bleibt.”

Rund 80 Pro­zent der deut­schen Spiel­plätze ohne inklu­sive Ausstattung

Der Bedarf ist gross. Nach Anga­ben der Initia­tive wei­sen rund 80 Pro­zent aller Spiel­plätze in Deutsch­land keine inklu­si­ven Merk­male auf und schlies­sen damit Kin­der mit Behin­de­rung fak­tisch aus. Der neue Spiel­platz am Ger­tru­dis­platz soll genau das ändern: Schau­keln mit Stütz­vor­rich­tun­gen für Kin­der, die beim auf­rech­ten Sit­zen Hilfe brau­chen, ein eben­erdi­ges Karus­sell, eine Wippe mit Rücken- und Fusstüt­zen sowie Sin­nes­wände und Klet­ter­mög­lich­kei­ten für ver­schie­dene Alters­grup­pen laden zum gemein­sa­men Spie­len ein – bar­rie­re­frei und für alle.

Pate des Pro­jekts ist der Düs­sel­dor­fer REWE-Kauf­mann David Hege­mann, der den Spiel­platz direkt vor sei­nem Markt in Eller ent­ste­hen sah. „Ich freue mich rie­sig, die­ses tolle Pro­jekt als Pate zu beglei­ten”, sagte er bei der Eröff­nung. Für Hege­mann ist Inklu­sion kein abs­trak­tes Kon­zept: Als Trä­ger des „Inklu­si­ons­prei­ses für die Wirt­schaft 2024” beschäf­tigt er in sei­nen fünf Düs­sel­dor­fer Märk­ten Men­schen mit und ohne Behin­de­rung. „Genau die­ses Gefühl woll­ten wir auch hier schaf­fen: einen Ort, an dem kein Kind aus­ge­grenzt wird.”

Ein Cent pro Kauf – über vier Mil­lio­nen Euro gesammelt

Die Finan­zie­rung des Spiel­plat­zes läuft über eine denk­bar ein­fa­che Mecha­nik: Für jeden Kauf eines P&G‑Produkts – etwa von Pam­pers, Ariel, Head & Should­ers oder Gil­lette – in einer deut­schen REWE-Filiale fliesst ein Cent in den Bau inklu­si­ver Spiel­plätze. Seit dem Start der Initia­tive im Jahr 2018 sind auf diese Weise mehr als vier Mil­lio­nen Euro zusam­men­ge­kom­men, mit denen bun­des­weit 60 Pro­jekte rea­li­siert wur­den. Wei­tere sind in Planung.

Chris­tina Marx, Spre­che­rin der Aktion Mensch, betonte die gesell­schaft­li­che Dimen­sion des Enga­ge­ments: „Orte für gemein­sa­mes und gleich­be­rech­tig­tes Spie­len sind wich­tig, damit Kin­der von Anfang an ler­nen: Viel­falt ist voll­kom­men nor­mal. Davon pro­fi­tie­ren nicht nur die Kin­der, son­dern unsere gesamte Gesellschaft.”

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Initia­tive gibt es unter rewe.de/glück.

 

Werbung

Wer­bung bitte anklicken