
Beratung Familie Inhalator © ABDA
Die Pollensaison 2026 trifft Allergiker in Düsseldorf besonders hart. Experten verzeichnen eine außergewöhnlich hohe Belastung – rund 15 bis 20 Prozent intensiver als in einem normalen Jahr. Der Grund: 2026 ist ein sogenanntes Mastjahr der Birke, in dem die Bäume eine ungewöhnlich große Menge an Pollen produzieren. Hinzu kommt, dass der Pollenflug in den vergangenen Jahren immer früher beginnt und länger andauert. Wer unter tränenden Augen, Niesattacken oder Schlafproblemen leidet, ist in diesem Frühjahr also in bester – oder eher schlechtester – Gesellschaft. Inzwischen leidet rund jeder vierte Deutsche unter Heuschnupfen.
Doch die Belastung durch Birkenpollen ist erst der Anfang. Im weiteren Verlauf der Saison sorgen Gräser‑, Getreide‑, Wegerich- und Brennnesselpollen für zusätzliche Beschwerden. Wer seine Symptome auf die leichte Schulter nimmt, riskiert langfristige Folgeschäden. Bleibt Heuschnupfen dauerhaft unbehandelt, kann sich daraus allergisches Asthma entwickeln – Mediziner nennen das den „Etagenwechsel”, wenn die Beschwerden von Nase und Augen auf die unteren Atemwege übergreifen. Etwa 15 bis 20 Prozent der Pollenallergiker sind davon im Laufe ihres Lebens betroffen.
Die Apotheken in Düsseldorf sind in dieser Situation eine wichtige Anlaufstelle – ohne Termin, wohnortnah und mit persönlicher Beratung. Das pharmazeutische Personal hilft bei der Auswahl geeigneter Mittel: von Antihistaminika in Tabletten- oder Sprayform über antiallergische Augentropfen bis hin zu kortisonhaltigen Nasensprays. Letztere entfalten ihre volle Wirkung oft erst nach einigen Tagen regelmäßiger Anwendung – ein Fehler, den viele Betroffene machen, indem sie die Behandlung zu früh abbrechen. Auch vorbeugende Wirkstoffe wie Cromoglicinsäure oder Ketotifen können helfen, Beschwerden bereits vor dem Einsetzen akuter Symptome zu mildern.
Für Asthmatiker bieten viele Apotheken zudem eine besondere pharmazeutische Dienstleistung an: die Überprüfung und das Üben der korrekten Inhalationstechnik. Bereits kleine Fehler bei der Anwendung des Inhalers können dazu führen, dass das Medikament die Lunge nicht ausreichend erreicht. Anspruch auf diese Leistung – die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird – haben Versicherte ab sechs Jahren, etwa nach einer Neuverordnung oder beim Wechsel des Inhalationsgeräts. Welche Apotheke in Düsseldorf diesen Service anbietet, lässt sich unter apoguide.de per Postleitzahlensuche herausfinden.
Wer unter anhaltendem Husten, Atemnot oder pfeifenden Atemgeräuschen leidet, sollte die Beschwerden ärztlich und pharmazeutisch abklären lassen – und nicht bis zur nächsten Saison warten.


