Symbolbild Polizei © Lokalbüro

Sym­bol­bild Poli­zei © Lokalbüro

 

In den frü­hen Mor­gen­stun­den des Sams­tags hat sich ein 22-jäh­ri­ger Auto­fah­rer in Düs­sel­dorf einer Poli­zei­kon­trolle ent­zo­gen und ist mit sei­nem Wagen geflo­hen – mit erheb­li­chem Alko­hol im Blut und auf der fal­schen Fahr­bahn­seite der Ober­kas­se­ler Brücke.

Gegen 3.45 Uhr beob­ach­te­ten Beamte eine drei­köp­fige Gruppe, die das Park­haus am Grab­beplatz betrat und kurz dar­auf mit einem Pkw wie­der her­aus­fuhr. Da die Per­so­nen zuvor als mut­maß­lich alko­ho­li­siert auf­ge­fal­len waren, woll­ten die Poli­zis­ten den Fah­rer anhal­ten. Doch statt zu stop­pen, beschleu­nigte der 22-jäh­rige Deutsch-Serbe sei­nen Wagen und flüch­tete – dabei über­fuhr er min­des­tens eine rote Ampel und setzte seine Fahrt auf der stadt­ein­wärts füh­ren­den, aber in Gegen­rich­tung befah­re­nen Fahr­spur der Ober­kas­se­ler Brü­cke fort.

Im Stadt­teil Ober­kas­sel ver­lo­ren die Beam­ten den Sicht­kon­takt. Wenig spä­ter ent­deck­ten sie an der Ecke Wildenbruchstraße/Cimbernstraße drei Per­so­nen auf dem Geh­weg, deren Beschrei­bung zur geflüch­te­ten Gruppe passte. Bei der Kon­trolle ver­hiel­ten sich alle drei – neben dem Fah­rer noch ein 27-jäh­ri­ger Deut­scher und eine 28-jäh­rige Deut­sche – äus­serst unko­ope­ra­tiv und aggressiv.

Ein Atem­al­ko­hol­test ergab beim Fah­rer einen Wert von deut­lich über 0,5 Pro­mille. Blut­pro­ben wur­den auf der Wache ent­nom­men. Das aggres­sive Ver­hal­ten setzte sich auch dort fort: Eine 28-Jäh­rige trat einen Poli­zei­be­am­ten. Die Beam­ten erstat­te­ten meh­rere Straf­an­zei­gen, unter ande­rem wegen Stras­sen­ver­kehrs­ge­fähr­dung infolge Alko­hols sowie Wider­stand gegen Voll­stre­ckungs­be­amte. Der Füh­rer­schein des 22-Jäh­ri­gen wurde beschlag­nahmt. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.