Von Gabriele Schreckenberg
170 Jahre ist es her, dass Heinrich Heine, einer der berühmtesten Söhne Düsseldorfs, gestorben ist.
Das nimmt der Angermunder Kulturkreis zum Anlass, dem großen Dichter zu gedenken. Uwe Florin wird am 14. Juni um 17.30 Uhr unter dem Titel „Romantik gepaart mit Ironie und Humor“ Texte des Autors vortragen.
Doch damit nicht genug: Es geht nicht um eine einfache Lesung. Uwe Florin ist längst bekannt für feine Zwischentöne und seine ganz persönliche Sprachkunst.
Viele Spuren hinterlassen
Heinrich Heine hat zahlreiche Spuren in seiner geliebten Geburtsstadt hinterlassen. So wurde die Universität Düsseldorf nach ihm benannt – nicht zuletzt dank des jahrelangen, zähen Ringens von Gert Kaiser, dem ehemaligen Rektor, der erst kürzlich verstorben ist.
Mitten in der Altstadt, auf der Bolkerstraße 53, steht das Geburtshaus Heinrich Heines, das die Stadt Düsseldorf 1990 erworben hat. Heute befindet sich dort mit Müller & Böhm eine der besten Buchhandlungen der Stadt – samt Café und regelmäßig stattfindenden Lesungen.
Doch über Heinrich Heine, der den größten Teil seines Lebens in Paris verbrachte, gäbe es noch weit mehr zu erzählen. Dort starb er am 17. Februar 1856 im Alter von 58 Jahren.
Eines seiner berühmtesten Zitate lautet: „Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt, wird einem wunderlich zumute.“
Grund genug, Heinrich Heine zu gedenken. Gerne hätte er in Düsseldorf gelebt, doch wegen seiner kritischen Schriften wurde er immer wieder angefeindet und eingeengt. Paris bot ihm Freiheit, Düsseldorf blieb seine Heimat.
Lesung im Bürgerhaus
Die Lesung mit Uwe Florin findet am Sonntag, 14. Juni, um 17.30 Uhr im Bürgerhaus Angermund, Graf-Engelbert-Straße 9, 40489 Düsseldorf, statt.
Spenden sind willkommen.



