
Mobil mit dem Kaffeewagen ist Ayhan unterwegs © Gabriele Schreckenberg
Von Gabriele Schreckenberg
Die Leute haben sich sehr gefreut, als am Kaiserswerther Markt ein Kaffeeladen eröffnet hat, der nicht nur exzellente Bohnen anbot, sondern auch gefüllte Cornettos und italienisches Gebäck.
Nach wenigen Wochen musste das Geschäft samt Inhaber jedoch weichen. Warum? Wir haben bei der Stadt nachgefragt.
An dem Gebäude am Kaiserswerther Markt 61, ehemals Tappert, sind umfangreiche Fassadenarbeiten notwendig. Weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht, dauern die Genehmigungsverfahren länger, zudem sind die Auflagen komplizierter.
Dabei ist der Denkmalschutz in Kaiserswerth hinlänglich bekannt.
Ein Auftrag, so die Stadt auf Anfrage, wurde bereits erteilt. Das beauftragte Unternehmen kann jedoch erst nach den Sommerferien, also ab September, mit den Arbeiten beginnen. Als Grund werden fehlende Kapazitäten genannt.
Der Betreiber von a’roma hat inzwischen reagiert und ist vorerst mit seinem mobilen Kaffeewagen unterwegs. So wurde er auch beim Fest „40 Jahre Klemensviertel“ gesehen.
Außerdem sucht er neue Räume in Kaiserswerth. Schließlich hatte er die bisherigen Geschäftsräume sehr gemütlich und stilvoll eingerichtet.
„Doch ein Sommer ohne Tische draußen macht für mich keinen Sinn“, betont Ayhan.

