Andy besuchte die Fans am Uerige © Lokalbüro
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Andy verteile Dosen Hosen hell an die Fans @ Lokalbüro

Vor dem Uerige ist an die­sem Wochen­ende die Freude kaum zu brem­sen. Bereits am Frei­tag und erneut am Sams­tag ver­wan­delte sich der Bereich vor dem Tra­di­ti­ons­brau­haus in den offi­zi­el­len Treff­punkt der Toten Hosen und ihrer Fans. Anlaß sind die bei­den Kon­zerte, die die Band an die­sem Wochen­ende in der Lan­des­haupt­stadt spielt, ehe im Herbst die große Abschieds­tour ihren Abschluß findet.

Schon am frü­hen Vor­mit­tag ver­sam­mel­ten sich die ers­ten Fans vor dem Uerige, im Laufe des Tages wurde es immer vol­ler und aus­ge­las­se­ner. Die Band selbst hatte das Brau­haus zum offi­zi­el­len Hosen-Treff 2026 erklärt, ent­spre­chend reis­ten Anhän­ger aus aller Welt an, von Aus­tra­lien bis Argen­ti­nien war die inter­na­tio­nale Fan­ge­meinde der Hosen ver­tre­ten. Bei strah­len­dem Son­nen­schein wurde gesun­gen, getanzt und ange­sto­ßen, pure Lebens­freude lag in der Luft, und das Wie­der­se­hen unter Fans sorgte für unzäh­lige strah­lende Gesichter.

Dabei herrschte durch­weg eine fried­li­che und herz­li­che Atmo­sphäre. Fremde kamen ins Gespräch, stie­ßen gemein­sam an und fei­er­ten Seite an Seite, als würde man sich schon lange ken­nen. Immer wie­der stimm­ten ganze Grup­pen die Hits der Toten Hosen an, wenn die DJs sie auf­leg­ten, und san­gen mit vol­ler Inbrunst mit. Diese unbe­schwerte, freu­dige Stim­mung zog sich durch den gan­zen Tag und machte den Platz vor dem Uerige zu einem Ort ech­ter Ver­bun­den­heit unter Fans.

Eine Pre­miere gab es dabei zu erle­ben: Das Hosen Hell, das eigens für die Band gebraute Bier, gab es bis­lang nur in Fla­schen­form zu kau­fen. An die­sem Wochen­ende wurde es vor dem Uerige erst­mals frisch vom Faß gezapft und aus­ge­schenkt, ein Novum für das Brau­haus, das sonst aus­schließ­lich sein ober­gä­ri­ges Alt anbietet.

Für einen ganz beson­de­ren Moment sorgte am Sams­tag­mit­tag Baßist Andi Meu­rer, der über­ra­schend per­sön­lich vor dem Uerige auf­tauchte und Dosen des Hosen Hell an die begeis­ter­ten Fans ver­teilte. Die Freude über den spon­ta­nen Besuch war den Men­schen deut­lich anzu­se­hen, viele grif­fen sofort zu Handy und Kamera, um den Moment festzuhalten.

Für den pas­sen­den musi­ka­li­schen Rah­men sorg­ten die Düs­sel­dor­fer Kult-DJs Jay­Jay und Fichli, die mit ihren Sets die Menge bei bes­ter Laune hiel­ten und dabei natür­lich auch immer wie­der die gro­ßen Hits der Toten Hosen ein­streu­ten. Auch rund um das Uerige zeigte sich die Stadt von ihrer Hosen-freund­li­chen Seite: Ein Pop-up-Fan­shop in der Rhein­straße, eigens gestal­tete T‑Shirts und Son­der­füh­run­gen zu den Wir­kungs­stät­ten der Band run­de­ten das fröh­li­che Wochen­ende ab. An einem Tag wie die­sem, so schien es, stimmte ganz Düs­sel­dorf ganz von selbst das Lied der Hosen an.