Frankreichfest 2026 © LB / Shahab Lorvand

Frank­reich­fest 2026 © LB / Shahab Lorvand

 

Die­ses Wochen­ende wird noch lange in Düs­sel­dorfs Gedächt­nis nach­wir­ken. Fried­lich, freund­lich und gemein­sam fei­er­ten Anhän­ger der fran­zö­si­schen Lebens­art beim Frank­reich­fest sowie die Fans der Düs­sel­dor­fer Kult­kombo „Die Toten Hosen“ ihre Lei­den­schaft. Allein auf der Rhein­ufer­pro­me­nade und im Rat­haus­in­nen­hof konn­ten rund 120.000 Besu­cher gezählt wer­den. Eine wei­tere Par­al­lele: Auf bei­den Ver­an­stal­tun­gen wurde Abschied genommen.

Éti­enne Sur, fran­zö­si­scher Gene­ral­kon­sul, über­zeug­ter Euro­päer und gro­ßer Frank­reich­fest-Fan, fei­erte die letzte Auf­lage des Fes­tes in sei­ner Funk­tion und lobte die grund­le­gende Bedeu­tung die­ser drei Tage: „Das Frank­reich­fest ist eine große Chance und ein schö­ner Moment unse­rer Freundschaft.“

Ganz ver­zich­ten muss er künf­tig jedoch nicht auf die rot-weiß-blaue Fete am deutsch-fran­zö­si­schen Schick­sals­strom. Tho­mas Köt­ter, Geschäfts­füh­rer der Desti­na­tion Düs­sel­dorf, über­reichte dem Diplo­ma­ten als emo­tio­na­les Abschieds­ge­schenk eine lebens­lange Ehren­karte für das Frank­reich­fest, die der Spit­zen­di­plo­mat sicht­lich gerührt entgegennahm.

Auch die Neue­run­gen beim Frank­reich­fest kamen beim Publi­kum bes­tens an. Die Bar­jots Dun­kers aus der Ven­dée sorg­ten an der Unte­ren Rhein­werft mit akro­ba­ti­schen Bas­ket­ball­shows und spek­ta­ku­lä­ren Cho­reo­gra­fien für reges Inter­esse. Wer den weib­li­chen Stra­ßen­künst­le­rin­nen von „Les Per­ven­ches“ mit Humor und Gelas­sen­heit begeg­nete, konnte den Rhyth­men und der fran­zö­si­schen Lebens­freude der trom­meln­den Poli­tes­sen-Truppe viel Charme abge­win­nen – gewöh­nungs­be­dürf­tig, ja, wie­der­ho­lungs­wür­dig? Auf jeden Fall!

Kaum zu bewäl­ti­gen war der Andrang am Frei­tag und Sams­tag im Innen­hof des Rat­hau­ses, wo bei Live-Musik aus­gie­big gefei­ert und getanzt wurde. Fran­zö­si­sche Acts wie Les Inno­cents, Maude N’Diaye und Andéol ver­ban­den Chan­son und Pop zu einer stim­mungs­vol­len Mischung.

Gro­ßen Zuspruch fand zudem der „Bleu-Blanc-Rouge“-Wochenmarkt am Rhein­ufer, an des­sen Stän­den sich lange Schlan­gen bil­de­ten. Besu­cher genos­sen Spei­sen, Musik und die beson­dere Atmo­sphäre unter freiem Him­mel – zur Freude der Aus­stel­ler, die sich über ein rundum gelun­ge­nes Fest freuen konnten.

23. Tour de Düs­sel­dorf: Tolle Fahr­zeuge aus nah und fern

An das Frank­reich­fest ange­schlos­sen war die „Tour de Düs­sel­dorf“, das größte Tref­fen fran­zö­si­scher Old­ti­mer in Deutsch­land. Bei der 23. Auf­lage gin­gen am Sams­tag mehr als 130 auto­mo­bile Rari­tä­ten vom Burg­platz aus auf eine rund 120 Kilo­me­ter lange Rund­fahrt durch die Region, bevor sie wie­der nach Düs­sel­dorf zurückkehrten.

Bei der Sie­ger­eh­rung am Sonn­tag wur­den unter ande­rem fol­gende Fahr­zeuge und Teil­neh­mer ausgezeichnet:

  • Ältes­tes Fahr­zeug: Erneut gewann der Citroën HP 5 C3 von Wolf­gang Böhme aus Düs­sel­dorf, Bau­jahr 1924. Platz zwei belegte ein Peu­geot 190 S aus dem Jahr 1928.
  • Wei­teste Anreise: Jür­gen Sixt, der mit sei­nem Peu­geot 304 S aus der Schweiz 588 Kilo­me­ter nach Düs­sel­dorf zurücklegte.
  • Bes­ter Ori­gi­nal­zu­stand: Ein Peu­geot 604, Bau­jahr 1978, von Günes Gürle aus Düs­sel­dorf – ein Fahr­zeug in per­fek­tem Originalzustand.
  • Schöns­tes Fahr­zeug: Ein beein­dru­cken­des Citroën DS 19 Cabrio­let von Marin Küp­per aus Düsseldorf.

Die Vor­freude auf die nächste Aus­gabe ist bereits groß: Vom 2. bis 4. Juli 2027 fin­det das 25. Düs­sel­dor­fer Frank­reich­fest statt.

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