Impressionen von der Kindermuseumsnacht 2026 am Freitag, 27. Februar: In der Zentralbibliothek konnten die Kinder Lesezeichen selbst erstellen. © LHD

Impres­sio­nen von der Kin­der­mu­se­ums­nacht 2026 am Frei­tag, 27. Februar: In der Zen­tral­bi­blio­thek konn­ten die Kin­der Lese­zei­chen selbst erstel­len. © LHD

 

Wenn Kin­der mit Taschen­lam­pen durch den Hof­gar­ten strei­fen, Tisch­ten­nis­plat­ten im Museum ste­hen und rote Dop­pel­de­cker­busse im Minu­ten­takt vor­fah­ren, dann ist wie­der Kin­der­mu­se­ums­nacht. Mehr als 7.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher haben am Frei­tag­abend die 15 betei­lig­ten Kul­tur­in­sti­tute in der Lan­des­haupt­stadt gestürmt – so viele wie nie zuvor.

Unter dem Motto „Ab durch Raum und Zeit“ ver­wan­del­ten sich Museen, Gedenk­stät­ten und Aus­stel­lungs­häu­ser bis in die spä­ten Abend­stun­den in Erleb­nis­räume für junge Ent­de­cke­rin­nen und Ent­de­cker. Statt stil­ler Betrach­tung hieß es Mit­ma­chen: expe­ri­men­tie­ren, gestal­ten, aus­pro­bie­ren. Work­shops, Füh­run­gen und krea­tive Sta­tio­nen ermög­lich­ten einen nied­rig­schwel­li­gen Zugang zu his­to­ri­schen, kunst­wis­sen­schaft­li­chen und künst­le­ri­schen Themen.

In der Mahn- und Gedenk­stätte Düs­sel­dorf im „Mut-Bür­ger­amt“ ent­wi­ckel­ten junge „KiMuNau­tin­nen“ und „KiMuNau­ten“ eigene Visio­nen. Im TMD – Thea­ter­mu­seum Düs­sel­dorf ging es mit Taschen­lam­pen hin­aus in den Hof­gar­ten, wäh­rend im Stadt­mu­seum Düs­sel­dorf bei Musik gebas­telt und gespielt wurde. Der Kunst­pa­last Düs­sel­dorf über­raschte mit sport­li­cher Note: Tisch­ten­nis­plat­ten luden zwi­schen Kunst­wer­ken zum Match ein.

Ein Publi­kums­ma­gnet waren erneut die roten Dop­pel­de­cker­busse, die die Ein­rich­tun­gen mit­ein­an­der ver­ban­den. Gui­des gaben unter­wegs Ein­bli­cke in Geschichte und Pro­file der Häu­ser – Kul­tur­ver­mitt­lung auf Rädern.

Kul­tur­de­zer­nen­tin Miriam Koch sieht in der Reso­nanz ein deut­li­ches Signal: Die Kin­der­mu­se­ums­nacht zeige, „wie leben­dig und zugäng­lich unsere Kul­tur­land­schaft ist“. Museen wür­den an die­sem Abend zu offe­nen Erfah­rungs­räu­men, in denen Kin­der ohne Hemm­schwel­len gestal­ten, ent­de­cken und expe­ri­men­tie­ren könn­ten. Die­ses Prin­zip wolle die Stadt auch beim neuen Art:Walk-Festival im Juni auf­grei­fen, bei dem Kunst im gesam­ten Stadt­raum erfahr­bar wer­den soll.

Die Kin­der­mu­se­ums­nacht ist ein Gemein­schafts­pro­jekt ver­schie­de­ner Düs­sel­dor­fer Kul­tur­in­sti­tute mit dem Kul­tur­amt. Seit 2020 gehört sie zur städ­ti­schen Stra­te­gie zur Stär­kung kul­tu­rel­ler Bil­dung und Teil­habe. Auch 2027 soll das For­mat fort­ge­setzt wer­den. Unter­stützt wurde die Ver­an­stal­tung erneut von der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf.

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