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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird über mehreren Stadtteilen der Landeshauptstadt eine Drohne im Einsatz sein. Im Auftrag der Netzgesellschaft Düsseldorf lassen Experten eine thermografische Untersuchung des Fernwärmenetzes durchführen. Ziel ist es, mögliche Schwachstellen im Leitungssystem frühzeitig zu erkennen.
Das Fluggerät wird mit einer Wärmebildkamera ausgestattet und soll Bereiche in Stadtmitte, Pempelfort, Derendorf sowie Garath überfliegen. Auf diese Weise können Temperaturunterschiede sichtbar gemacht werden, die auf beschädigte Isolierungen oder undichte Stellen in den Leitungen hinweisen. Solche Leckagen bleiben am Boden oft unentdeckt, lassen sich aus der Luft jedoch effizient lokalisieren.
Voraussetzung für die Messungen sind geeignete Witterungsbedingungen. Nach Angaben der Netzgesellschaft muss es möglichst kalt und trocken sein, damit die Wärmebilder aussagekräftig sind. Die während des Einsatzes gewonnenen Daten werden im Anschluss von Fachleuten ausgewertet.
Der nächtliche Drohnenflug ist mit den zuständigen Behörden abgestimmt und genehmigt. Bereits im März hatte es vergleichbare Untersuchungen in anderen Stadtteilen gegeben, darunter Flingern-Süd und Bilk. Dabei waren die Positionslichter der Drohne stellenweise sichtbar, vereinzelt auch Geräusche wahrnehmbar.
Mit der Maßnahme will die Netzgesellschaft die Versorgungssicherheit erhöhen und Energieverluste reduzieren. Schäden im Fernwärmenetz sollen so frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor größere Probleme entstehen.


