© 2026 Lokalbüro / KI-generiertes Bild mit ChatGPT

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In der Nacht von Diens­tag auf Mitt­woch wird über meh­re­ren Stadt­tei­len der Lan­des­haupt­stadt eine Drohne im Ein­satz sein. Im Auf­trag der Netz­ge­sell­schaft Düs­sel­dorf las­sen Exper­ten eine ther­mo­gra­fi­sche Unter­su­chung des Fern­wär­me­net­zes durch­füh­ren. Ziel ist es, mög­li­che Schwach­stel­len im Lei­tungs­sys­tem früh­zei­tig zu erkennen.

Das Flug­ge­rät wird mit einer Wär­me­bild­ka­mera aus­ge­stat­tet und soll Berei­che in Stadt­mitte, Pem­pel­fort, Deren­dorf sowie Garath über­flie­gen. Auf diese Weise kön­nen Tem­pe­ra­tur­un­ter­schiede sicht­bar gemacht wer­den, die auf beschä­digte Iso­lie­run­gen oder undichte Stel­len in den Lei­tun­gen hin­wei­sen. Sol­che Lecka­gen blei­ben am Boden oft unent­deckt, las­sen sich aus der Luft jedoch effi­zi­ent lokalisieren.

Vor­aus­set­zung für die Mes­sun­gen sind geeig­nete Wit­te­rungs­be­din­gun­gen. Nach Anga­ben der Netz­ge­sell­schaft muss es mög­lichst kalt und tro­cken sein, damit die Wär­me­bil­der aus­sa­ge­kräf­tig sind. Die wäh­rend des Ein­sat­zes gewon­ne­nen Daten wer­den im Anschluss von Fach­leu­ten ausgewertet.

Der nächt­li­che Droh­nen­flug ist mit den zustän­di­gen Behör­den abge­stimmt und geneh­migt. Bereits im März hatte es ver­gleich­bare Unter­su­chun­gen in ande­ren Stadt­tei­len gege­ben, dar­un­ter Flin­gern-Süd und Bilk. Dabei waren die Posi­ti­ons­lich­ter der Drohne stel­len­weise sicht­bar, ver­ein­zelt auch Geräu­sche wahrnehmbar.

Mit der Maß­nahme will die Netz­ge­sell­schaft die Ver­sor­gungs­si­cher­heit erhö­hen und Ener­gie­ver­luste redu­zie­ren. Schä­den im Fern­wär­me­netz sol­len so früh­zei­tig erkannt und beho­ben wer­den, bevor grö­ßere Pro­bleme entstehen.

 

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