Sym­bol­bild Baum­fäll­ar­bei­ten © Lokalbüro

 

Die Stadt lässt in den kom­men­den Wochen ins­ge­samt 245 kranke und abge­stor­bene Bäume im gesam­ten Stadt­ge­biet fäl­len. Die Arbei­ten begin­nen am Mon­tag, 4. Mai, und sind nach Anga­ben der Ver­wal­tung not­wen­dig, um die Ver­kehrs­si­cher­heit zu gewähr­leis­ten. Grund­lage ist das Ergeb­nis regel­mä­ßi­ger Baumkontrollen.

Wie Umwelt­de­zer­nent Jochen Kral erklärte, sei jede Fäl­lung zwar bedau­er­lich, jedoch in vie­len Fäl­len unum­gäng­lich. „Bäume sind ein wich­ti­ger Bestand­teil unse­rer Stadt und unse­res Kli­ma­schut­zes. Wenn sie jedoch krank oder nicht mehr stand­si­cher sind, müs­sen wir han­deln“, so Kral.

Von den betrof­fe­nen Bäu­men ste­hen 112 ent­lang von Stra­ßen, wei­tere 133 befin­den sich in Grün­an­la­gen. Ein erheb­li­cher Teil ist bereits nicht mehr zu ret­ten: 95 Bäume sind abge­stor­ben, 23 wei­tere befin­den sich im Abster­be­pro­zess. Häu­fige Ursa­chen sind Pilz­be­fall, Fäule oder struk­tu­relle Schä­den wie ein­ge­ris­sene Zwie­sel, die die Sta­bi­li­tät beeinträchtigen.

Beson­ders betrof­fen ist der Ger­res­hei­mer Wald­fried­hof, wo 30 Bäume gefällt wer­den müs­sen. Neben bereits abge­stor­be­nen Exem­pla­ren wei­sen zahl­rei­che Bäume schwere Schä­den durch Pilz­be­fall auf, dar­un­ter Brand­krus­ten­pilz, Lack­por­ling und Bir­ken­por­ling. Auch im Schloss­park Ben­rath wer­den 14 abge­stor­bene Bäume ent­fernt. Wei­tere Schwer­punkte sind unter ande­rem der Mau­rice-Ravel-Park, die Frank­fur­ter Straße sowie der Bereich „Am Roten Haus“.

Vor Beginn der Arbei­ten über­prüft die Stadt die Bäume auf Nes­ter und Brut­höh­len, um den Arten­schutz zu gewähr­leis­ten. Zusätz­lich wer­den die betrof­fe­nen Bäume mit Infor­ma­ti­ons­ban­de­ro­len gekenn­zeich­net. Bür­ger kön­nen sich außer­dem online über die Maß­nah­men infor­mie­ren, unter ande­rem über die Platt­form „Düs­sel­dorf Maps“ im The­men­be­reich Baumbestand.

Trotz der not­wen­di­gen Fäl­lun­gen setzt die Stadt wei­ter­hin auf umfang­rei­che Nach­pflan­zun­gen. Seit 2020 wer­den jähr­lich rund 1500 neue Bäume gepflanzt. Auch in die­sem Jahr hält die Ver­wal­tung an die­sem Ziel fest. Geplant sind unter ande­rem 400 neue Stra­ßen­bäume, zusätz­li­che Pflan­zun­gen in Parks, auf Fried­hö­fen und im Umfeld von Sport­an­la­gen sowie rund 20.000 Setz­linge im Stadtwald.

Die Stadt betont, dass mög­lichst viele der gefäll­ten Stand­orte wie­der bepflanzt wer­den sol­len. Vor jeder Neu­pflan­zung wer­den jedoch tech­ni­sche und sicher­heits­re­le­vante Aspekte geprüft, etwa unter­ir­di­sche Lei­tun­gen, Abstände zu Ver­kehrs­flä­chen und Anfor­de­run­gen des Brandschutzes.

Die Fäll­ar­bei­ten wer­den vor­aus­sicht­lich meh­rere Wochen in Anspruch nehmen.

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