Von Gabriele Schreckenberg

Die eine ist weit gereist, neu­gie­rig und hat immer ihre Kamera dabei. Die andere ist viel her­um­ge­kom­men, hat ihren Hei­mat­ha­fen gefun­den und bannt ihre Bil­der­wel­ten auf Leinwände.

Beide sind eng mit­ein­an­der ver­bun­den – als Mut­ter und Toch­ter, als Male­rin und Fotografin.

Wenn Bela Hüt­tenhein und Pau­line Hüt­tenhein am 8. Mai um 19:30 Uhr ihre gemein­same Aus­stel­lung „Kor­re­la­tion“ einem brei­ten Publi­kum prä­sen­tie­ren, dürfte es span­nend wer­den. Kor­re­la­tion bedeu­tet hier so viel wie „Ver­bun­den­heit, gemein­sa­mes Sehen, künst­le­ri­sches Schaffen“.

 Korrelation von Bela Hüttenhein mit abstrakter Malerei und Pauline Hüttenhein mit urbaner Fotografie  © Bela Hüttenhein

Kon­traste schaf­fen Spannung

Was haben eine New Yor­ker Sub­way und ein mit Engeln ver­zier­ter Haus­ein­gang in Süd­frank­reich gemein­sam? Auf den ers­ten Blick nichts, auf den zwei­ten Blick vieles.

Pau­line Hüt­tenhein (25) bekam ihre erste Kamera geschenkt, als sie sechs Jahre alt war. Seit­dem foto­gra­fiert sie alles, was ihr inter­es­sant erscheint. Ob Motive aus New York, Van­cou­ver oder ein­fach von nebenan – der Blick für das Wesent­li­che ist immer da.

Gerade hat sie ihren Mas­ter in Wirt­schafts­in­for­ma­tik absol­viert. Auf inter­na­tio­na­len Kon­zer­ten ist sie als Foto­gra­fin im Ein­satz.
Man darf sie sicher viel­sei­tig nennen.

Die Stadt, die nie­mals schläft

Bela Hüt­tenhein (60) ist stu­dierte Kunst­his­to­ri­ke­rin und Malerin.

Eine gemein­same Reise von Mut­ter und Toch­ter nach New York brachte die Ent­schei­dung, eine Aus­stel­lung zusam­men zu gestalten.

Doch es geht dabei nicht nur um die Stadt, die nie­mals schläft, und die cha­rak­te­ris­ti­sche New Yor­ker Geschäf­tig­keit. Es geht um Kon­traste – und auch um Harmonie.

„Meine See­ro­sen­bil­der aus Paris pas­sen wun­der­bar zu den Far­ben der Gol­den Gate Bridge“, betont Bela Hüt­tenhein. Denn die bekannte Hän­ge­brü­cke in San Fran­cisco ist eben­falls ein Motiv von Pau­line Hüttenhein.

Nun freuen sich beide auf die Aus­stel­lung im Bür­ger­haus Anger­mund. Acryl auf Lein­wand trifft auf Foto­rea­lis­mus – pas­sen­der geht es kaum. Kor­re­la­tion eben.

Ver­nis­sage „Kor­re­la­tion“
8. Mai, 19:30 Uhr Bür­ger­haus Anger­mund
Graf-Engel­bert-Straße 9, 40489 Düsseldorf

9 & 10. Mai: 14:00–18:00 Uhr sowie 16 & 17. Mai: 14:00–18:00 Uhr

 

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