Gut besucht bei bestem Wetter: Die Rheinfähre zwischen Kaiserswerth und Langst hat am 1. Mai den Betrieb wieder aufgenommen. Im laufenden Monat wird sie zunächst nur Samstags, Sonntags und Feiertags verkehren, ab Juni ist dann wieder Vollbetrieb avisiert. Allerdings muss dazu der Bedarf stimmen. © Christof Roche

Gut besucht bei bes­tem Wet­ter: Die Rhein­fähre zwi­schen Kai­sers­werth und Langst hat am 1. Mai den Betrieb wie­der auf­ge­nom­men. Im lau­fen­den Monat wird sie zunächst nur Sams­tags, Sonn­tags und Fei­er­tags ver­keh­ren, ab Juni ist dann wie­der Voll­be­trieb avi­siert. Aller­dings muss dazu der Bedarf stim­men. © Chris­tof Roche

 

Nach mona­te­lan­ger Unter­bre­chung ist die Rhein­fähre zwi­schen Kai­sers­werth und Langst-Kierst seit dem 1. Mai wie­der in Betrieb. Damit steht die Ver­bin­dung über den Rhein recht­zei­tig zum Beginn der wär­me­ren Jah­res­zeit erneut zur Ver­fü­gung, zunächst jedoch mit einem ange­pass­ten Fahrplan.

Die Wie­der­auf­nahme des Betriebs hatte sich zuvor ver­zö­gert. Gründe waren unter ande­rem gestie­gene Betriebs­kos­ten, per­so­nelle Her­aus­for­de­run­gen sowie orga­ni­sa­to­ri­sche Unsi­cher­hei­ten. Der Neu­start mar­kiert nun einen wich­ti­gen Schritt zur Sta­bi­li­sie­rung der Verbindung.

Bereits am ers­ten Betriebs­tag zeigte sich, dass die Fähre wei­ter­hin stark nach­ge­fragt wird. Beson­ders bei gutem Wet­ter nut­zen viele Men­schen die Über­fahrt für Aus­flüge und Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten. Vor allem für Rad­fah­rer stellt die Fähre eine attrak­tive und zeit­spa­rende Alter­na­tive zu den wei­ter ent­fern­ten Rhein­brü­cken dar.

Auch über den Frei­zeit­ver­kehr hin­aus hat die Ver­bin­dung eine infra­struk­tu­relle Bedeu­tung. Sie erleich­tert den All­tags­ver­kehr zwi­schen den Rhein­ufern und trägt zur bes­se­ren Ver­net­zung der Region bei.

Für die kom­men­den Tage ist ein fort­lau­fen­der Betrieb vor­ge­se­hen, der sich an Nach­frage und Kapa­zi­tä­ten ori­en­tiert. Schwer­punkte lie­gen dabei zunächst auf den Tages­zei­ten sowie auf Wochen­en­den und Fei­er­ta­gen, an denen beson­ders viele Fahr­gäste erwar­tet werden.

Par­al­lel dazu lau­fen Gesprä­che über die Zukunft der Fähre. Eine Über­nahme durch die Rhein­bahn gilt als wahr­schein­lich. Ziel ist es, den Betrieb lang­fris­tig wirt­schaft­lich abzu­si­chern und per­so­nell sta­bil auf­zu­stel­len. Eine end­gül­tige Ent­schei­dung wird in naher Zukunft erwartet.

Mit der Wie­der­auf­nahme des Fähr­be­triebs gewinnt die Region nicht nur ein belieb­tes Aus­flug­s­an­ge­bot zurück, son­dern auch eine wich­tige Ver­kehrs­ver­bin­dung über den Rhein.

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