Archivbild: Das Düsseldorfer Klimamobil im Einsatz mit den Beratern Heribert Rubarth und Christoph Gormanns (v.l.) © Stadt Düsseldorf / Uwe Schaffmeister

Archiv­bild: Das Düs­sel­dor­fer Kli­ma­mo­bil im Ein­satz mit den Bera­tern Heri­bert Rubarth und Chris­toph Gor­manns (v.l.) © Stadt Düs­sel­dorf / Uwe Schaffmeister

 

Die Stadt Düs­sel­dorf bie­tet ab Mai wie­der kos­ten­freie Bera­tung zu Hei­zung, Sanie­rung und Pho­to­vol­taik an – direkt vor Ort in den Stadtteilen.

Mit dem Früh­ling geht auch das städ­ti­sche Kli­ma­mo­bil wie­der auf Tour durch die Düs­sel­dor­fer Stadt­teile. Den Auf­takt macht Ben­rath: Am Mitt­woch, 13. Mai 2026, ist das Bera­tungs­an­ge­bot von 11 bis 13 Uhr auf der Haupt­straße zu fin­den. Ergänzt wird es dort durch den „Düs­sel­blitz”, das Bera­tungs­mo­bil der Stadt­werke Düsseldorf.

In den Fol­ge­wo­chen macht das Kli­ma­mo­bil Sta­tion in Ober­kas­sel (Diens­tag, 19. Mai) und in Hel­ler­hof (Mitt­woch, 27. Mai). The­ma­tisch steht im Mai das Hei­zen im Vor­der­grund, im Juni rückt die Strom­erzeu­gung durch Pho­to­vol­taik in den Mit­tel­punkt. Dar­über hin­aus wer­den Fra­gen zum Wär­me­schutz von Fens­tern, Dach und Außen­wän­den sowie zur Strom­spei­che­rung beant­wor­tet. Auch der Hit­ze­schutz durch Dach- und Fas­sa­den­be­grü­nung ist Teil des Bera­tungs­an­ge­bots – geför­dert wird das über das städ­ti­sche Pro­gramm „DafiB”.

Das Ange­bot rich­tet sich an Haus- und Woh­nungs­ei­gen­tü­mer ebenso wie an Hand­werks­be­triebe und Archi­tek­ten. Fach­leute infor­mie­ren zu ener­ge­ti­scher Sanie­rung, erneu­er­ba­ren Ener­gien und mög­li­chen För­der­pro­gram­men von Bund und Land – etwa für den Aus­tausch der Hei­zung oder die Däm­mung der Gebäudehülle.

„Die Abhän­gig­kei­ten von fos­si­lem Öl und Gas sowie stark gestie­gene Preise zei­gen, wie wich­tig der Umstieg auf erneu­er­bare Ener­gie­trä­ger bei gleich­zei­ti­ger Redu­zie­rung des Ener­gie­ver­brauchs ist.” so Jochen Kral, Umwelt­de­zer­nent der Stadt Düsseldorf

Ste­fan Fer­ber, Lei­ter des Amtes für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz, nennt kon­krete Zah­len: Bei einer umfas­sen­den Sanie­rung – etwa durch den Aus­tausch der alten Hei­zung gegen ein rege­ne­ra­ti­ves Sys­tem und die Däm­mung der Gebäu­de­hülle – las­sen sich bis zu 60 Pro­zent der jähr­lich benö­tig­ten Ener­gie und damit ver­bun­de­nen Kos­ten ein­spa­ren. Gleich­zei­tig sinke die Abhän­gig­keit von Öl und Gas und deren vola­ti­len Weltmarktpreisen.

Neben den Ter­mi­nen vor Ort ist das Kli­ma­mo­bil auch online erreich­bar. Über www.duesseldorf.de/klimamobil kön­nen Ter­mine für Online- oder Tele­fon­be­ra­tun­gen gebucht wer­den. Dort fin­den sich zudem alle Tour­da­ten und Anlaufstellen.

Hin­ter­grund
Von den rund 100.000 Wohn­ge­bäu­den in Düs­sel­dorf besteht bei etwa 55.000 – also jenen, die vor 1977 errich­tet wur­den – Sanie­rungs­be­darf. Die kom­mu­nale Wär­me­pla­nung, die bis Som­mer 2026 ver­ab­schie­det wer­den soll, wird fest­le­gen, wel­che Stadt­ge­biete künf­tig an Fern­wär­me­netze ange­schlos­sen wer­den kön­nen. Bun­des­weit decken erneu­er­bare Ener­gien bereits 55 Pro­zent des Strom­be­darfs ab; im Wär­me­be­reich liegt der Anteil bis­lang erst bei 19 Pro­zent (Stand 2025, Umweltbundesamt).

 

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