Ord­nungs­amt kon­trol­liert Rhein­ufer und klärt auf © Lokalbüro

 

Das Schwim­men im Rhein ist in Düs­sel­dorf seit August 2025 ver­bo­ten – und das Ord­nungs­amt nimmt die Durch­set­zung ernst. Am ver­gan­ge­nen Wochen­ende kon­trol­lier­ten die Beam­ten die Ufer­be­rei­che mehr­fach und tra­fen dabei auf zahl­rei­che Ver­stösse gegen die ord­nungs­be­hörd­li­che Ver­ord­nung, die das Baden in der Bun­des­was­ser­straße im gesam­ten Stadt­ge­biet untersagt.

116 Men­schen wur­den vor Ort prä­ven­tiv belehrt. In vier Fäl­len lei­tete das Ord­nungs­amt Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren ein. Die Feu­er­wehr hin­ge­gen wurde an dem Wochen­ende zu kei­nem Ein­satz mit dem Stich­wort „Per­son im Rhein” geru­fen – ein Zei­chen dafür, dass die Kom­bi­na­tion aus Kon­trol­len und Auf­klä­rung erste Wir­kung zeigt.

Was als Baden gilt – und was erlaubt bleibt

Die Ver­ord­nung defi­niert Baden aus­drück­lich als das plan­mäs­sige Ver­wei­len mit dem Kör­per in mehr als knö­chel­tie­fem Rhein­was­ser zu Erholungs‑, Sport- oder Frei­zeit­zwe­cken. Wer schwimmt, watet oder im Was­ser spielt, ver­stösst damit gegen die Rege­lung und muss mit einem Buss­geld von bis zu 1.000 Euro rech­nen. Aus­nah­men gel­ten ledig­lich für Behör­den, Ret­tungs­dienste, die Feu­er­wehr sowie geneh­migte Ver­an­stal­tun­gen mit aus­drück­li­cher Erlaub­nis der Stadt. Auch Ang­ler, Wat­fi­scher sowie das kurz­zei­tige Ein- und Aus­stei­gen bei Was­ser­fahr­zeu­gen blei­ben erlaubt.

70 Schil­der war­nen in fünf Sprachen

Rund 70 Hin­weis­schil­der ent­lang des Ufers machen auf die Lebens­ge­fahr auf­merk­sam, die das Schwim­men im Rhein birgt. Die Schil­der sind auf Deutsch, Eng­lisch, Tür­kisch, Ara­bisch und Ukrai­nisch ver­fasst und ent­hal­ten neben Pik­to­gram­men auch die Not­ruf­num­mer sowie den jewei­li­gen Rhein­ki­lo­me­ter – damit Ein­satz­kräfte im Not­fall schnell und prä­zise ans Ziel gelan­gen. Dane­ben geben die Schil­der all­ge­meine Ver­hal­tens­hin­weise für einen rück­sichts­vol­len Auf­ent­halt am Ufer, etwa zum Thema Müll­ent­sor­gung und offe­nem Feuer.

An den ver­gan­ge­nen bei­den Wochen­en­den warb die Stadt zudem über digi­tale Wer­be­flä­chen im gesam­ten Stadt­ge­biet sowie über ihre Social-Media-Kanäle für mehr Vor­sicht am Rhein.

 

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