
Polizeiwache auf der Kirmes steht © Polizei Düsseldorf
Pünktlich zum Start der Rheinkirmes bezieht die Polizei Düsseldorf gemeinsam mit ihren Partnern wieder die sogenannte Kirmeswache. Dutzende Beamte arbeiten dort während der Kirmestage eng mit der Feuerwehr, dem Ordnungs- und Sicherheitsdienst der Stadt sowie dem Sicherheitsdienst des Veranstalters zusammen, um das Schützen- und Heimatfest am Rhein friedlich und sicher zu gestalten.
Die Kirmeswache dient dabei als zentrale Anlaufstelle für alle Besucherinnen und Besucher: Wer eine Anzeige erstatten möchte, verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder schlicht Hilfe benötigt, findet dort Ansprechpartner. Zusätzlich zeigen Einsatzteams des Düsseldorfer Polizeipräsidiums während der gesamten Festtage sichtbare Präsenz auf dem Gelände. Ziel der Polizei ist es, gemeinsam mit den Sicherheitspartnern dazu beizutragen, dass die Rheinkirmes eines der friedlichsten Volksfeste in ganz Deutschland bleibt.
Wie schon bei anderen Großveranstaltungen in der Landeshauptstadt gilt auch auf der Rheinkirmes der Grundsatz “besser ohne Messer”. Die Kirmesstreifen achten bei ihren Kontrollen deshalb besonders darauf, dass keine Messer mitgeführt werden – unabhängig von Art oder Größe. Wer dennoch mit einem Messer angetroffen wird, muss mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige und der Beschlagnahmung rechnen. Das Bußgeld kann in solchen Fällen bis zu 10.000 Euro betragen.
Auch die Kampagne “Luisa ist hier!” ist in diesem Jahr wieder auf der Rheinkirmes vertreten. Frauen und Mädchen, die sich in einer unangenehmen oder bedrohlichen Situation befinden – etwa bei sexueller Belästigung –, können sich mit dem Codewort “Ist Luisa hier?” unkompliziert Hilfe holen. Ansprechpartner sind das Thekenpersonal in den Bierzelten, die Rettungskräfte, die Polizei sowie der Ordnungs- und Servicedienst vor Ort. Weitere Informationen bietet die Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. in einem eigenen Flyer, der hier als PDF abrufbar ist.