Symbolbild Wasserschutzpolizei © Lokalbüro

Sym­bol­bild Was­ser­schutz­po­li­zei © Lokalbüro

 

Zwei Män­ner sind am Diens­tag­ver­gan­ge­ner Woche im Düs­sel­dor­fer Stadt­ha­fen bei einem Dieb­stahl auf­ge­flo­gen. Ein auf­merk­sa­mer Zeuge hatte die Poli­zei alar­miert, kurz dar­auf saßen die mut­maß­li­chen Täter im Schlick fest.

Wie die Poli­zei Duis­burg – zustän­dig für die Was­ser­schutz­po­li­zei Düs­sel­dorf – mit­teilte, hatte ein Anlie­ger im Hafen­be­cken A des Stadt­ha­fens am spä­ten Vor­mit­tag des 14. Juli von sei­nem eige­nen Boot aus zwei Män­ner beob­ach­tet, die sich auf der gegen­über­lie­gen­den Steg­an­lage auf­fäl­lig ver­hiel­ten. Der 23 und der 54 Jahre alte Mann stie­gen dem­nach in ein Ruder­boot, luden diverse Gegen­stände ein und zogen zusätz­lich ein Schlauch­boot im Schlepp­tau hin­ter sich her, ehe sie in Rich­tung Hafen­aus­fahrt fuh­ren. Der Zeuge ver­stän­digte umge­hend die Düs­sel­dor­fer Wache der Wasserschutzpolizei.

Nur wenige Minu­ten spä­ter gelang es einem Strei­fen­boot der Was­ser­schutz­po­li­zei, die bei­den Män­ner im Hafen­ka­nal zu stel­len. Zu die­sem Zeit­punkt hat­ten sie sich bereits im Schlick fest­ge­fah­ren und konn­ten nicht mehr wei­ter­kom­men. Bei der anschlie­ßen­den Kon­trolle stellte sich her­aus, dass es sich bei den mit­ge­führ­ten Gegen­stän­den um Metall han­delte – und dass sowohl das Ruder­boot als auch das Metall zuvor gestoh­len wor­den waren.

Die Beam­ten fan­den bei der Durch­su­chung zudem zwei Mes­ser sowie Mari­huana, das die Män­ner bei sich tru­gen. Beide wur­den dar­auf­hin vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Da der Ver­dacht auf Alko­hol- oder Dro­gen­kon­sum bestand, ord­nete die Staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf die Ent­nahme von Blut­pro­ben an. Die bei­den Ver­däch­ti­gen müs­sen sich nun in einem Straf­ver­fah­ren wegen der ihnen vor­ge­wor­fe­nen Ver­ge­hen verantworten.