Symbolbild Rheinbahn Düsseldorf © Lokalbüro

Sym­bol­bild Rhein­bahn Düs­sel­dorf © Lokalbüro

 

Wer in die­sen Wochen rund um den Stadt­gar­ten, den Graf-Adolf-Platz oder den Kö-Bogen unter­wegs ist, kennt das Bild: Wild­gänse mit ihrem Nach­wuchs, die sich auf den Rasen­g­lei­sen nie­der­las­sen oder gemäch­lich die Stre­cke que­ren. Für die Rhein­bahn ist das kein Grund zur Hek­tik, son­dern Anlass für beson­dere Auf­merk­sam­keit im Fahrbetrieb.

Sicher­heit hat für das Düs­sel­dor­fer Ver­kehrs­un­ter­neh­men oberste Prio­ri­tät – und das gilt nicht nur für Fahr­gäste, son­dern aus­drück­lich auch für Tiere im Gleis­be­reich. Das Fahr­per­so­nal wird des­halb regel­mä­ßig für sol­che Situa­tio­nen sen­si­bi­li­siert. In den betrof­fe­nen Berei­chen wird beson­ders vor­aus­schau­end gefah­ren, die Geschwin­dig­keit bei Bedarf früh­zei­tig gedrosselt.

Auf ein lau­tes Klin­geln ver­zich­ten die Fah­re­rin­nen und Fah­rer dabei bewusst. Der Grund: Wild­gänse reagie­ren dar­auf häu­fig mit einem Schreck­re­flex und ver­har­ren regungs­los auf der Stelle, statt die Gleise zu ver­las­sen. Statt­des­sen setzt die Rhein­bahn auf Ruhe und Geduld – in den meis­ten Fäl­len zie­hen sich die Tiere dann von selbst in Sicherheit.

Bereichs­lei­ter Betrieb Chris­tian Finke betont, dass ver­ant­wor­tungs­vol­les Han­deln bei der Rhein­bahn weit über den rei­nen Fahr­be­trieb hin­aus­gehe. Die täg­li­che Acht­sam­keit gegen­über Mensch und Tier gehöre zum Selbst­ver­ständ­nis des Unter­neh­mens als Mobilitätsdienstleister.

Die Rhein­bahn dankt ihrem Fahr­per­so­nal für den umsich­ti­gen Umgang mit sol­chen Situa­tio­nen und bit­tet gleich­zei­tig um Ver­ständ­nis, sollte es durch die tie­ri­schen Gleis­be­su­cher gele­gent­lich zu kur­zen Ver­zö­ge­run­gen kom­men. Sicher­heit und Rück­sicht­nahme, so das Unter­neh­men, hät­ten im Betriebs­all­tag stets Vorrang.