In Düsseldorf wurde eine neue Waldbrandbekämpfungseinheit gegründet. Die Vorführung fand in Hubbelrath statt. © Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young

Sym­bol­bild Wald­brand © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/ David Young

 

Ein Vege­ta­ti­ons­brand hat am Mitt­woch­mit­tag die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf an den Unter­ba­cher See geru­fen. Gegen 14.30 Uhr ging die Alar­mie­rung wegen einer Rauch­ent­wick­lung im süd­li­chen Bereich des Sees, am Klein­forst in Unter­bach, ein. Als die ers­ten Kräfte ein­tra­fen, bestä­tigte sich der Ver­dacht: Auf einer Flä­che von rund 100 Qua­drat­me­tern brannte die Vege­ta­tion in Ufernähe.

Den Ein­satz­kräf­ten gelang es, das Feuer zügig unter Kon­trolle zu brin­gen und ein wei­te­res Aus­brei­ten zu ver­hin­dern. Unter­stützt wurde die Ein­satz­lei­tung dabei von der Fach­ein­heit Wald- und Vege­ta­ti­ons­brand­be­kämp­fung, die bereits früh in den Ein­satz ein­ge­bun­den war und zu den Beson­der­hei­ten der­ar­ti­ger Brände beriet.

Zwei Per­so­nen, die sich in der Nähe des Brand­or­tes auf­ge­hal­ten hat­ten, wur­den vom Ret­tungs­dienst vor­sorg­lich unter­sucht. Beide blie­ben unver­letzt und konn­ten nach kur­zer Betreu­ung wie­der ent­las­sen werden.

Im Anschluss an die eigent­li­chen Lösch­ar­bei­ten rück­ten spe­zi­ell aus­ge­bil­dete Kräfte für die Wald- und Vege­ta­ti­ons­brand­be­kämp­fung an, um das betrof­fene Wald­stück sys­te­ma­tisch zu kon­trol­lie­ren. Sie such­ten gezielt nach ver­blie­be­nen Glut­nes­tern und leg­ten vor­sorg­lich eine etwa einen Meter breite Schneise an, um ein mög­li­ches Wie­der­auf­flam­men des Feu­ers zu verhindern.

Ins­ge­samt war die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf mit rund 45 Ein­satz­kräf­ten, dar­un­ter auch ehren­amt­li­che Kräfte, etwa zwei­ein­halb Stun­den lang vor Ort im Ein­satz. Die Poli­zei hat inzwi­schen die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che aufgenommen.