
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche nutzte die Gelegenheit bei der Markteröffnung und kaufte eine Ausgabe der „Düsselnews“. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert
Im Südpark ist in dieser Woche wieder die Kinderstadt Düsseldörfchen gestartet – und gleich zum Auftakt gab es hohen Besuch. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche kam in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zur Markteröffnung und zur ersten Bürgermeisterwahl des diesjährigen Düsseldörfchens.
Gewählt wurden die 13-jährige Friederike und ihre 11-jährige Stellvertreterin Marlene. Die beiden übernehmen für eine Woche die Regierung der Kinderstadt. Hintzsche nutzte den Besuch, um der frisch gewählten Kinderregierung mit auf den Weg zu geben, worauf es in den kommenden Tagen ankommt.
Der Stadtdirektor zeigte sich beeindruckt vom Engagement der jungen Bürgermeisterinnen und lobte das Düsseldörfchen als festen Bestandteil der Sommerferien in der Landeshauptstadt. Dort lernten Kinder auf spielerische Weise, wie Demokratie funktioniere, wie ein respektvolles Miteinander gelinge und wie man verantwortungsvoll mit Geld umgehe. Besonders der Austausch mit Friederike und Marlene habe ihm gezeigt, mit wie viel Selbstbewusstsein und Freude die Kinder ihre neuen Aufgaben angingen. Auch den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die das Projekt Jahr für Jahr möglich machten, sprach er seinen Dank aus.
Drei Wochen lang eigene kleine Stadt
Das Düsseldörfchen ist ein bundesweit bekanntes Ferienprojekt des Vereins Akki e. V., das im Auftrag des Amtes für Soziales und Jugend organisiert wird und in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen weit überschritten hat. Vom 20. Juli bis zum 7. August 2026 bauen und gestalten rund 280 Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren ihre eigene kleine Stadt.
Akki e. V. stellt dafür den organisatorischen Rahmen sowie verschiedene Spielbereiche und Werkstätten bereit, die die Kinder mit eigenem Leben füllen. Dazu zählen unter anderem ein Rathaus und eine Bank, ein Bauhof, eine Schreinerei, ein Autowerk, ein Kunstatelier, eine Bühnenwerkstatt, ein Filmstudio, ein Bistro und ein Sportverein. In diesem Jahr steht die Kinderstadt zusätzlich unter dem Motto “Spiel in der Stadt”, das neue Impulse für die Gestaltung liefern soll.
Im Düsseldörfchen schlüpfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für drei Wochen in die Rolle von Bürgerinnen und Bürgern: Sie arbeiten, verdienen eigenes Geld, handeln und organisieren das Zusammenleben in ihrer Stadt selbst. Auf diese Weise erleben die Kinder demokratische Prozesse, soziale Zusammenhänge und alltägliche Abläufe hautnah und ganz praktisch.
Unterstützt wird das Düsseldörfchen seit vielen Jahren von der Stiftung Sterntaler Düsseldorf e. V.