Symbolbild: Offene Gartenpforte,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Gartenamt

Sym­bol­bild: Offene Gar­ten­pforte, © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Gartenamt

 

Neun Gar­ten­be­sit­zer laden am 5. und 6. Sep­tem­ber zum Besuch ihrer pri­va­ten Gär­ten ein

Zum letz­ten Mal in die­ser Sai­son heißt es in Düs­sel­dorf “Offene Gar­ten­pforte”: Am Sams­tag, 5. Sep­tem­ber, und Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber, öff­nen neun Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer die Türen zu ihren pri­va­ten Gär­ten. Besu­cher kön­nen sich dabei nicht nur an der Gestal­tung der Anla­gen erfreuen, son­dern auch direkt mit den Eigen­tü­mern ins Gespräch kom­men, Tipps aus­tau­schen und sich Anre­gun­gen für den eige­nen Gar­ten holen.

Die teil­neh­men­den Gär­ten zei­gen eine große Band­breite an Sti­len: Von natur­nah ange­leg­ten Flä­chen über Kräu­ter­gär­ten bis hin zu frei gestal­te­ten Anla­gen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer vor­bei­schaut, kann auf­wen­dig ange­legte The­men­gär­ten und Stau­den­beete ebenso ent­de­cken wie klas­si­sche Natur- und Gemü­se­gär­ten. Eine Über­sicht mit allen teil­neh­men­den Gär­ten und den jewei­li­gen Öff­nungs­zei­ten fin­det sich online unter www.duesseldorf.de/stadtgruen/freizeit/gartenpforte.

Umwelt­de­zer­nent Jochen Kral betont die Bedeu­tung der Aktion für die Stadt: Die pri­vate Gar­ten­kul­tur in Düs­sel­dorf sei viel­fäl­tig und ideen­reich, so Kral. Die Gar­ten­be­sit­zer wür­den mit der Aktion nicht nur ihre grü­nen Rück­zugs­orte öff­nen, son­dern auch ihr Wis­sen wei­ter­ge­ben – und damit zei­gen, wel­chen Bei­trag pri­vate Gär­ten für Natur, Arten­viel­falt und ein ange­neh­mes Stadt­klima leis­ten können.

Tra­di­tion mit lan­ger Geschichte
Die “Offene Gar­ten­pforte” blickt auf eine lange Tra­di­tion zurück: Das Pro­jekt ent­stand bereits 2002 im Rah­men der EUROGA 2002plus. Seit 2024 liegt die Trä­ger­schaft für das nörd­li­che Rhein­land beim Ver­ein “Straße der Gar­ten­kunst zwi­schen Rhein und Maas e.V.”, nach­dem zuvor 20 Jahre lang die Stif­tung Schloss Dyck die Orga­ni­sa­tion über­nom­men hatte. Durch­ge­führt wird die Ver­an­stal­tung wei­ter­hin in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt Bonn und mit Unter­stüt­zung der Deut­schen Gesell­schaft für Gar­ten­kunst und Land­schafts­kul­tur. Die Stadt Düs­sel­dorf ist seit Jah­ren fes­ter Koope­ra­ti­ons­part­ner der Initiatoren.

Mitt­ler­weile betei­li­gen sich jähr­lich rund 300 Gar­ten­in­ha­be­rin­nen und Gar­ten­in­ha­ber im gesam­ten Rhein­land an der Aktion, die im Schnitt jeweils rund 100 Besu­cher in ihre Gär­ten locken.