Düsseldorf fliegt wieder nonstop nach New York © Lokalbüro
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La Com­pa­gnie star­tet im Früh­jahr 2027 fünf­mal pro Woche non­stop nach Newark – aus­schließ­lich mit Busi­ness Class / 76 Lie­ge­sitze, Lounge und per­sön­li­cher Ser­vice für eine anspruchs­volle Zielgruppe

Düs­sel­dorf bekommt seine direkte Ver­bin­dung nach New York zurück – und die neue Stre­cke kommt mit einem unge­wöhn­li­chen Kon­zept. Ab dem 21. April 2027 fliegt die fran­zö­si­sche Air­line La Com­pa­gnie fünf­mal pro Woche non­stop von Düs­sel­dorf nach New York-Newark. Das Beson­dere: In den Air­bus-Maschi­nen gibt es aus­schließ­lich Busi­ness Class. Für La Com­pa­gnie ist Düs­sel­dorf der erste deut­sche Stand­ort, für den Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen die Rück­kehr einer direk­ten Ver­bin­dung in die USA.

Ein unge­wöhn­li­cher Neu­zu­gang für Düs­sel­dorf
La Com­pa­gnie ist keine klas­si­sche Netz­werk-Air­line. Das 2013 gegrün­dete fran­zö­si­sche Unter­neh­men hat sich voll­stän­dig auf trans­at­lan­ti­sche Busi­ness-Class-Flüge spe­zia­li­siert. Von New York-Newark geht es bereits nach Paris, Mai­land und Nizza. Düs­sel­dorf wird im Früh­jahr 2027 zum vier­ten euro­päi­schen Ziel.

Das Kon­zept ist bewusst klein gehal­ten: Die Air­bus A321neo der Air­line bie­ten maxi­mal 76 Plätze, alle­samt in der Busi­ness Class. La Com­pa­gnie war nach eige­nen Anga­ben bereits 2019 die erste fran­zö­si­sche Flug­ge­sell­schaft, die den A321neo auf einer Trans­at­lan­tik­stre­cke ein­setzte. Für Düs­sel­dorf kommt ein A321neo LR zum Ein­satz, der Anfang 2027 zur Flotte sto­ßen soll.

Damit wird die neue Ver­bin­dung nicht ein­fach eine wei­tere Mög­lich­keit, nach New York zu flie­gen. Sie ist ein Pre­mi­um­an­ge­bot, das sich ganz bewusst an Rei­sende rich­tet, für die Kom­fort, Zeit und ein mög­lichst rei­bungs­lo­ser Rei­se­ab­lauf eine beson­dere Rolle spielen.

Düs­sel­dorf passt ins Kon­zept
Dass die Wahl auf Düs­sel­dorf gefal­len ist, kommt nicht von unge­fähr. Der Flug­ha­fen liegt mit­ten in Nord­rhein-West­fa­len, einer der bedeu­tends­ten Wirt­schafts­re­gio­nen Deutsch­lands. Zugleich ist er ver­gleichs­weise schnell aus dem Düs­sel­dor­fer Stadt­zen­trum erreichbar.

La Com­pa­gnie selbst beschreibt den Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen als stra­te­gi­sches Tor zur größ­ten Wirt­schafts­re­gion Deutsch­lands und hebt neben der moder­nen Infra­struk­tur ins­be­son­dere die Ange­bote für Geschäfts­rei­sende hervor.

Auch für den Air­port ist die Ver­bin­dung des­halb von beson­de­rem Wert. „New York ist zurück als Lang­stre­cken­ziel aus Düs­sel­dorf“, sagt Lars Rede­ligx, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung des Flug­ha­fens. Die Ver­bin­dung stärke die inter­na­tio­nale Anbin­dung Nord­rhein-West­fa­lens und eröffne zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten für Wirt­schaft, Mes­sen, Kon­gresse und inter­na­tio­nale Geschäftsbeziehungen.

Der Flug­ha­fen pro­fi­tiert dabei von einem Ange­bot, das zu sei­nem eige­nen Anspruch passt: kurze Wege und effi­zi­ente Abläufe tref­fen auf ein Flug­pro­dukt, das genau diese Vor­teile auf der ande­ren Seite des Flug­ha­fens fortsetzt.

Auch die USA sind bei der Pre­miere ver­tre­ten
Wie inter­na­tio­nal die neue Ver­bin­dung ein­ge­ord­net wird, zeigte sich bereits bei ihrer Vor­stel­lung in Düs­sel­dorf. Neben Lars Rede­ligx und La-Com­pa­gnie-Geschäfts­füh­rer Chris­tian Ver­net war auch die US-Gene­ral­kon­su­lin in Düs­sel­dorf, Preeti V. Shah, bei der Prä­sen­ta­tion vertreten.

Das passt zur wirt­schaft­li­chen Bedeu­tung der Ver­bin­dung. Nord­rhein-West­fa­len ist eng mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ver­floch­ten. Im Land sind mehr als 24.000 inter­na­tio­nale Unter­neh­men tätig, dar­un­ter mehr als 1.700 US-Unter­neh­men. 2025 expor­tierte Nord­rhein-West­fa­len Waren im Wert von rund 15,5 Mil­li­ar­den Euro in die USA.
Die neue Stre­cke schafft damit eine direkte Ver­bin­dung zwi­schen einem der wich­tigs­ten Wirt­schafts­stand­orte Deutsch­lands und dem Groß­raum New York. Für Unter­neh­men aus NRW ent­fällt der Umweg über ein euro­päi­sches Dreh­kreuz; zugleich erhal­ten Rei­sende aus den USA einen unmit­tel­ba­ren Zugang zu Düs­sel­dorf und zur gesam­ten Rhein-Ruhr-Region.

76 Sitze, die sich in Bet­ten ver­wan­deln
Im Mit­tel­punkt des Ange­bots steht die Kabine. Die 76 Sitze sind in einer 2–2‑Anordnung ange­ord­net und las­sen sich zu voll­stän­dig fla­chen Bet­ten ver­wan­deln. Statt mög­lichst viele Men­schen unter­zu­brin­gen, setzt La Com­pa­gnie auf Raum und per­sön­li­che Betreuung.

Das Unter­neh­men beschreibt seine Phi­lo­so­phie ent­spre­chend: Die Zeit der Pas­sa­giere sei das wert­vollste Gut. Des­halb sol­len unnö­tige Rei­bungs­ver­luste des klas­si­schen Flie­gens redu­ziert und die Reise mög­lichst naht­los gestal­tet werden.

Das Kon­zept beginnt bereits vor dem Abflug. Für die Pas­sa­giere ist an den ange­flo­ge­nen Flug­hä­fen ein Lounge-Zugang vor­ge­se­hen. In Düs­sel­dorf soll die DUS Sky Lounge am Flug­steig C genutzt wer­den, in Newark steht die Lounge & Co zur Ver­fü­gung. Sitz­platz­wahl, WLAN und Unter­hal­tungs­an­ge­bot gehö­ren eben­falls zum Leistungsumfang.

Kom­fort, der bis ins Detail reicht
Auch an Bord ver­sucht La Com­pa­gnie, sich von klas­si­schen Lang­stre­cken­an­ge­bo­ten abzu­he­ben. Neben den fla­chen Bet­ten erhal­ten die Pas­sa­giere Kis­sen, Decke und ein Com­fort-Kit. Das Enter­tain­ment-Sys­tem umfasst unter ande­rem einen Medi­ta­ti­ons­ka­nal. Mit „Relax Onboard“ setzt die Air­line zudem auf eine beson­ders ruhige Atmo­sphäre wäh­rend des Fluges.

Dazu kom­men sai­so­nale Menüs, fran­zö­si­sche Weine und Cham­pa­gner. Kos­ten­lo­ses High­speed-WLAN und Unter­hal­tung gehö­ren eben­falls zum Ange­bot.
Das alles ist Teil eines Geschäfts­mo­dells, das La Com­pa­gnie seit sei­ner Grün­dung ver­folgt. Das Unter­neh­men beschäf­tigt rund 150 Mit­ar­bei­ter und setzt bewusst auf eine über­schau­bare Struk­tur. Die eigene Kun­den­zu­frie­den­heits­mes­sung weist für Emp­fang und Ser­vice an Bord zuletzt einen Wert von 8,5 von 10 aus.

Fünf­mal pro Woche direkt nach Newark
Der Flug­plan ist auf regel­mä­ßige Geschäfts- und Pri­vat­rei­sen aus­ge­legt. Mon­tags, diens­tags, mitt­wochs, frei­tags und sonn­tags star­tet die Maschine um 12 Uhr in Düs­sel­dorf und erreicht Newark um 14.35 Uhr Orts­zeit. Der Rück­flug hebt um 21 Uhr in New York ab und lan­det am fol­gen­den Mor­gen um 10.20 Uhr in Düsseldorf.

Newark ist dabei ein wich­ti­ger Bestand­teil des Kon­zepts. Der Flug­ha­fen bie­tet den direk­ten Zugang zum Groß­raum New York und zum Nord­os­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, ohne dass Rei­sende zunächst einen wei­te­ren inner­ame­ri­ka­ni­schen Flug benötigen.

Für Düs­sel­dorf bedeu­tet die Stre­cke zugleich die Rück­kehr einer direk­ten Ver­bin­dung in die USA. Das macht sie auch unab­hän­gig vom beson­de­ren Busi­ness-Class-Kon­zept zu einem wich­ti­gen Bau­stein für die inter­na­tio­nale Anbin­dung des Airports.

Busi­ness Class hat ihren Preis
Das Ange­bot rich­tet sich klar an ein zah­lungs­kräf­ti­ges Publi­kum. Die von La Com­pa­gnie kom­mu­ni­zier­ten Ein­stiegs­preise für Düsseldorf–New York lie­gen bei 3.290 Euro für einen Hin- und Rück­flug in der Busi­ness Class. Je nach Tarif, Rei­se­ter­min und Ver­füg­bar­keit kön­nen die Preise abwei­chen.
Dafür sind zahl­rei­che Leis­tun­gen bereits ein­ge­schlos­sen. Das Unter­neh­men posi­tio­niert sich damit weni­ger über einen mög­lichst nied­ri­gen Flug­preis als über das Gesamt­pa­ket aus direk­ter Ver­bin­dung, Kom­fort und Zeitersparnis.

Düs­sel­dorf und La Com­pa­gnie set­zen auf Wachs­tum
Für La Com­pa­gnie ist die neue Ver­bin­dung Teil einer vor­sich­ti­gen, aber geziel­ten Expan­sion. Nach dem drit­ten Flug­zeug, dem A321neo LR, soll 2028 ein A321neo XLR zur Flotte sto­ßen. Die neuere Flug­zeug­ge­ne­ra­tion soll nach Anga­ben der Air­line bis zu 30 Pro­zent weni­ger Treib­stoff ver­brau­chen als die vor­he­ri­gen Flug­zeuge.
Für Düs­sel­dorf wie­derum kommt die Ver­bin­dung zu einem Zeit­punkt, an dem der Air­port sein inter­na­tio­na­les Stre­cken­netz wei­ter­ent­wi­ckeln will. Der Flug­ha­fen konnte 2025 rund 21 Mil­lio­nen Pas­sa­giere ver­zeich­nen und sieht sich als wich­ti­gen Wirt­schafts- und Mobi­li­täts­stand­ort für Nordrhein-Westfalen.

So ent­steht aus der neuen Ver­bin­dung eine inter­es­sante Kon­stel­la­tion: La Com­pa­gnie bringt ein in Deutsch­land bis­lang außer­ge­wöhn­li­ches Pre­mi­um­pro­dukt nach Düs­sel­dorf – und Düs­sel­dorf bie­tet der Air­line Zugang zu einem der größ­ten und wirt­schaft­lich bedeu­tends­ten Ein­zugs­ge­biete Europas.

Ab dem 21. April 2027 wird diese Ver­bin­dung Rea­li­tät. Dann geht es fünf­mal pro Woche non­stop von Düs­sel­dorf nach New York-Newark. New York ist damit wie­der direkt erreich­bar – und dies­mal auf eine aus­ge­spro­chen exklu­sive Art.

Düsseldorf fliegt wieder nonstop nach New York © Lokalbüro

Düs­sel­dorf fliegt wie­der non­stop nach New York © Lokalbüro