Zweite Night Run made by D.SPORTS © LB / Olaf Oidtmann

Zweite Night Run made by D.SPORTS © LB / Olaf Oidtmann

 

Lila und blaues Licht taucht die alten Pla­ta­nen an der Rhein­ter­rasse in ein Far­ben­spiel, dazwi­schen zie­hen Lich­ter­ket­ten von Baum zu Baum. Wer am Sams­tag­abend am Ufer stand, sah keine gewöhn­li­che Lauf­ver­an­stal­tung, son­dern eher eine nächt­li­che Fes­ti­val-Kulisse mit Start­num­mern. Mehr als 1.500 Läu­fer gin­gen beim zwei­ten Night Run made by D.SPORTS durch den beleuch­te­ten Düs­sel­dor­fer Rhein­park an den Start, ein Jahr nach der Pre­miere, die schon damals für Begeis­te­rung sorgte.

Zwi­schen Rhein­ter­rasse und Theodor-Heuss-Brücke
Auf der Fünf-Kilo­me­ter-Stre­cke ging es zunächst auf einer 1,7 Kilo­me­ter lan­gen Runde zwi­schen Rhein­ter­rasse und Theo­dor-Heuss-Brü­cke los, bevor eine 3,3 Kilo­me­ter lange Schleife in Rich­tung Brü­cke und zurück zum Ziel unter­halb der Rhein­ter­rasse folgte. Die Zehn-Kilo­me­ter-Läu­fer muss­ten die große Runde gleich drei Mal bewäl­ti­gen. Am Ziel war­te­ten dann die Finis­her-Medail­len, für die sich man­cher sicht­lich erschöpft, aber sicht­bar stolz in Pose warf.

Kos­tüme, LED-Röcke und Party-Pacer
Dass ein Nacht­lauf auch Ver­klei­dungs­lauf sein kann, zeigte sich an vie­len Stel­len der Stre­cke. Man­che Teil­neh­mer lie­fen im Löwen­kos­tüm, andere in leuch­ten­den Tütü-Röcken mit ein­ge­ar­bei­te­ten LED-Lich­tern, die im Dun­keln wie kleine Dis­co­ku­geln über die Stre­cke wipp­ten. Für zusätz­li­chen Schub sorg­ten die soge­nann­ten Party Pacer, die mit Musik­bo­xen auf dem Rücken durch den Park lie­fen. Ent­lang der Stre­cke leg­ten außer­dem drei DJs auf, in der Night Run Lounge über­nahm Mode­ra­tor Arne Klüh als vier­ter DJ die musi­ka­li­sche Regie. Illu­mi­na­tio­nen an aus­ge­wähl­ten Punk­ten der Stre­cke run­de­ten die Kulisse ab.

Gran­din und Mau­bach an der Spitze
Sport­lich war es Pierre Gran­din, der die fünf Kilo­me­ter als Schnells­ter in 15:58 Minu­ten absol­vierte. Bei den Frauen siegte Emi­lia Mau­bach in 19:59 Minu­ten. Über die zehn Kilo­me­ter war Jan Neu­ens nach 33:06 Minu­ten nicht ein­zu­ho­len, bei den Frauen sicherte sich Katha­rina Wehr in 38:54 Minu­ten den Sieg. Im Ziel gab es dafür Umar­mun­gen, Peace-Zei­chen und brei­tes Grin­sen unter den Medail­len, die um den Hals baumelten.

Party statt Feierabend
Mit der letz­ten Sie­ger­eh­rung war der sport­li­che Teil des Abends zwar been­det, nicht aber die Feier. In der Night-Run-Lounge an der Rhein­ter­rasse ging es mit einer After-Run-Party wei­ter, wäh­rend unten am Was­ser noch lange nach dem letz­ten Ziel­ein­lauf dich­tes Gedränge herrschte und die Lich­ter der Theo­dor-Heuss-Brü­cke sich im Rhein spiegelten.

Burk­hard Hintzsche, Stadt­di­rek­tor der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, zog eine posi­tive Bilanz: „Beim Night Run geht es nicht alleine um das Lau­fen, son­dern um Gemein­schaft und das beson­dere Ambi­ente mit der illu­mi­nier­ten Stre­cke. Damit steht das Event für die beson­dere Viel­falt, die moderne Lauf­sport­ver­an­stal­tun­gen heute bie­ten und die D.SPORTS mit sei­ner Divi­sion D.RUNNING erfolg­reich ver­kör­pert. Nach dem erfolg­rei­chen Auf­takt im ver­gan­ge­nen Jahr hat die große Reso­nanz bei der zwei­ten Auf­lage 2026 ein­drucks­voll bewie­sen, dass das Kon­zept den Nerv der Zeit trifft.“

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