Kammerkonzert in Angermund
Von Gabriele Schreckenberg
Beim 80. Angermunder Kammerkonzert wird Musik von Bruno Lüling gespielt, dem fast vergessenen Angermunder.
Am 18. Oktober um 18 Uhr wird im Pfarrheim St. Agnes der Mann in den musikalischen Mittelpunkt gerückt, der als Komponist, Pianist und Kapellmeister mit seiner Familie in Angermund lebte.
Veranstalter des Kammerkonzerts, das ganz im Wortsinn mit kleiner, aber feiner Besetzung auskommt, sind der Angermunder Kulturkreis e. V. (AKK) und der Verein Angermunder Musikleben.
Wer spielt?
Johannes Kohlhaus von Musica Variata an der Querflöte, Heinz-Jacob Spelmans am Klavier sowie die Sänger Sabine Sander (Sopran) und Ralph Lemkühler (Bariton) werden den Abend musikalisch gestalten. Moderiert wird das 80. Kammerkonzert von Christian F. Seidler, der schon vor zwei Jahren die Familiengeschichte der Lülings in Buchform vorgestellt hat.
Die Familiengeschichte schaffte es auch auf das Podium der Düsseldorfer Jonges, bei dem Marina Müller-Klösel moderierte und gemeinsam mit Christian F. Seidler die Geschichte der Familie aus dem 19. Jahrhundert vorstellte.
In Angermund sorgten Seidler und Elmar Ohst im Rahmen einer Lesung des AKK für die Popularität der Familie Lüling.
Was wird gespielt?
Es werden unter anderem Ausschnitte aus der bekannten „Indischen Suite“ von Bruno Lüling gespielt. Und wie die Musik eines Komponisten klingt, der zu seiner Zeit (1873–1940) bekannt war und heute wieder aufgeführt wird, dürfte spannend werden.
So spinnt sich der Faden der Familie Lüling, die einst in Angermund lebte, auf wundersame Weise bis in die Musik des 80. Kammerkonzerts.
Was für eine Würdigung!
18. Oktober, 18 Uhr, Pfarrsaal St. Agnes, Graf-Engelbert-Straße 16a, Düsseldorf-Angermund. Eintritt frei, Spenden sind willkommen.
Parkmöglichkeiten: Am Mühlendamm und auf dem Sportplatz Am Freiheitshagen.
