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Expo Real 2026: „Düsseldorf. Aus guten Gründen“

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller bei seiner Präsentation am Messestand der Landeshauptstadt Düsseldorf auf der Expo Real 2026 in München © Landeshauptstadt Düsseldorf/Robert Gongoll

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler bei sei­ner Prä­sen­ta­tion am Mes­se­stand der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf auf der Expo Real 2026 in Mün­chen © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Robert Gongoll

Lan­des­haupt­stadt setzt auf Ver­läss­lich­keit, neue Inves­ti­tio­nen und kon­krete Zukunftsprojekte

Düs­sel­dorf. Düs­sel­dorf wirbt auf der Immo­bi­li­en­messe Expo Real in Mün­chen erneut um Inves­to­ren und Unter­neh­men. Zum 26. Mal ist die Lan­des­haupt­stadt auf der inter­na­tio­na­len Fach­messe ver­tre­ten. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler stellte am Diens­tag, 6. Okto­ber 2026, unter dem Titel „Düs­sel­dorf. Aus guten Grün­den“ die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der Stadt, geplante Immo­bi­li­en­pro­jekte und die lang­fris­tige Siche­rung von Flä­chen für Gewerbe und Indus­trie in den Mittelpunkt.

„Auf Düs­sel­dorf ist Ver­lass, weil wir Flä­chen für Gewerbe und Indus­trie kon­se­quent sichern, das Kapi­tal nach einer Phase der Zurück­hal­tung sicht­bar zu uns zurück­kehrt und weil unsere Stadt von einem pul­sie­ren­den Kul­tur- und Stadt­ge­sche­hen geprägt ist“, sagte Kel­ler. Gleich­zei­tig befinde sich der Büro­markt in einem Wan­del. Büro­flä­chen wür­den zuneh­mend mit ande­ren Nut­zun­gen ver­bun­den. „Wir kün­di­gen in unse­ren Zukunfts­fel­dern nicht nur an, son­dern set­zen um“, betonte der Oberbürgermeister.

Wirt­schafts­flä­chen sol­len lang­fris­tig gesi­chert werden
Für Düs­sel­dorf wird die Frage nach ver­füg­ba­ren Flä­chen zuneh­mend wich­ti­ger. Woh­nungs­bau, Gewerbe, Indus­trie und Infra­struk­tur kon­kur­rie­ren um den vor­han­de­nen Raum. Die Stadt setzt des­halb auf eine lang­fris­tige Siche­rung von Gewerbe- und Industrieflächen.

„Als wach­sende Stadt steigt der Druck auf unsere Flä­chen. Zwi­schen Woh­nen, Gewerbe, Indus­trie und Infra­struk­tur ent­steht ein Wett­be­werb um den Raum“, sagte Kel­ler. Die Siche­rung der Wirt­schafts­flä­chen sei des­halb mehr als ein Signal an die Wirt­schaft. Sie sei ein Ver­spre­chen an Unter­neh­men, die in Düs­sel­dorf inves­tie­ren und Arbeits­plätze schaf­fen wollten.

Zur Stand­ort­po­li­tik gehört nach Anga­ben der Stadt auch eine Beschleu­ni­gung von Ver­wal­tungs­ver­fah­ren. Zustän­dig­kei­ten sol­len gebün­delt und Pro­zesse ver­ein­facht wer­den. Gleich­zei­tig wird die Ver­wal­tung wei­ter digi­ta­li­siert. Im aktu­el­len Bit­kom-Ran­king gehört Düs­sel­dorf zu den fünf digi­tals­ten der 83 größ­ten deut­schen Städte und liegt in Nord­rhein-West­fa­len auf Platz eins.

Inves­ti­tio­nen zie­hen wie­der an
Auch die aktu­el­len Inves­ti­ti­ons­zah­len spre­chen nach Dar­stel­lung der Stadt für eine zuneh­mende Dyna­mik. Die gewerb­li­chen Inves­ti­tio­nen erreich­ten im ver­gan­ge­nen Jahr rund zwei Mil­li­ar­den Euro. Gegen­über dem Vor­jahr ent­spricht das einem Plus von etwa 31 Pro­zent. Im ers­ten Halb­jahr 2026 lag das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men rund 34 Pro­zent über dem Vor­jah­res­zeit­raum. Damit belegt Düs­sel­dorf unter den gro­ßen deut­schen Stand­or­ten Rang drei.

Die wirt­schaft­li­che Stärke wird durch die inter­na­tio­nale Aus­rich­tung und die hohe Lebens­qua­li­tät ergänzt. Mehr als 40.000 Unter­neh­men und rund 576.600 Erwerbs­tä­tige sind in Düs­sel­dorf ansäs­sig. Hinzu kom­men mehr als 500 Start-ups und jähr­lich mehr als 6.600 Ver­an­stal­tun­gen. Auch die Rhein­kir­mes zieht mit rund 4,1 Mil­lio­nen Besu­chern Men­schen aus Düs­sel­dorf und der Region an.

„Düs­sel­dorf ver­bin­det wirt­schaft­li­che Stärke mit Ver­läss­lich­keit, Lebens­qua­li­tät und kon­kre­ter Zukunfts­ge­stal­tung. Wir schaf­fen die Vor­aus­set­zun­gen dafür, dass Unter­neh­men inves­tie­ren, wach­sen und neue Ideen umset­zen kön­nen. Düs­sel­dorf ist eine Inves­ti­tion mit Sub­stanz“, sagte Keller.

Neue Pro­jekte sol­len Raum für Wachs­tum schaffen
Wie sich diese Ent­wick­lung kon­kret auf das Stadt­bild aus­wirkt, wurde auf der Expo Real anhand ver­schie­de­ner Immo­bi­li­en­pro­jekte deut­lich. Vor­ge­stellt wur­den unter ande­rem behome, der REWE-Super­markt mit neuem Stadt­teil­bad, das Han­sa­haus, „Leben am Son­nen­park“, die Halle 7 der Messe Düs­sel­dorf, „New Heart on the Block“, das Nord­stern­quar­tier, die SEGRO Parks, der Ken­ne­dy­damm Tower und der Phoe­nix Tower.

Die Pro­jekte befin­den sich teil­weise bereits in der Rea­li­sie­rung, andere sind geplant. Gemein­sam ste­hen sie für die unter­schied­li­chen Berei­che, in denen Düs­sel­dorf neue Flä­chen für Wirt­schaft, Woh­nen und städ­ti­sche Ent­wick­lung schaf­fen will.

Umwelt­amt zieht auf den EUREF-Campus
Eine kon­krete Ver­ein­ba­rung wurde bereits am Eröff­nungs­tag der Expo Real getrof­fen. Am 5. Okto­ber 2026 unter­zeich­ne­ten die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf und die EUREF AG den Miet­ver­trag für den neuen Stand­ort des Amtes für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz auf dem EUREF-Cam­pus am Flug­ha­fen Düsseldorf.

Der Umzug soll die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Ver­wal­tung, Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und For­schung stär­ken. Der EUREF-Cam­pus ver­steht sich als Stand­ort für Inno­va­tio­nen in den Berei­chen Ener­gie, Kli­ma­schutz, Umwelt­schutz und Mobilität.

„Mit dem Umzug des Amtes für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz auf den EUREF-Cam­pus brin­gen wir das Team der Ver­wal­tung, das für uns den Weg in die Kli­ma­neu­tra­li­tät plant, mit­ten hin­ein in ein Umfeld, in dem Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und For­schung gemein­sam an den Lösun­gen von mor­gen arbei­ten“, sagte Keller.

Auch die Ver­kehrs­an­bin­dung sei ein wich­ti­ger Vor­teil. Der Cam­pus liegt unmit­tel­bar am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf und ver­fügt über Anschlüsse an den Regio­nal- und Fern­ver­kehr sowie an Fahrradrouten.

Rein­hard Mül­ler, Vor­stand der EUREF AG, sieht in dem Ein­zug des Umwelt­am­tes eine Ver­bin­dung von Ver­wal­tung und Inno­va­ti­ons­wirt­schaft: „Der EUREF-Cam­pus Düs­sel­dorf ver­steht sich als Real­la­bor der Ener­gie- und Mobi­li­täts­wende. Auf dem Cam­pus wer­den Inno­va­tio­nen in den Berei­chen Ener­gie, Kli­ma­schutz­tech­nik, Umwelt­schutz und Mobi­li­tät ent­wi­ckelt, erforscht und erprobt.“

Mit dem Umzug des Umwelt­am­tes ent­steht damit eine wei­tere Schnitt­stelle zwi­schen Ver­wal­tung, Wirt­schaft und For­schung. Düs­sel­dorf nutzt die Expo Real zugleich, um für neue Inves­ti­tio­nen zu wer­ben und die eigene Ent­wick­lung als Wirt­schafts- und Immo­bi­li­en­stand­ort zu präsentieren.

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