DEG feiert Startrekord: 5:3 gegen Freiburg bringt den neunten Sieg im neunten Spiel

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Die Düsseldorfer EG bleibt in der Saison 2026/27 der DEL2 makellos. Im PSD BANK DOME setzte sich der Tabellenführer mit 5:3 (3:1, 1:1, 1:1) gegen den EHC Freiburg durch und stellte damit einen Startrekord in der Geschichte der Liga auf. Neun Spiele, neun Siege: Das hat zuvor noch kein Team der DEL2 geschafft. Fast 6.000 Zuschauer sahen einen soliden, wenn auch nicht berauschenden Eishockey-Abend und feierten ihre Mannschaft entsprechend.
Personelle Wechsel im Kader
Weiterhin fehlten die beiden Torhüter Leon Hümer und Jonas Langmann. Nico Pertuch saß erstmals als Back-up von Niklas Lunemann auf der Bank. Brett Kemp blieb diesmal draußen, dafür rückte Yushiroh Hirano zurück ins Team. Auch darüber hinaus gab es zahlreiche Wechsel in der Aufstellung.
Frühe Führung und starkes erstes Drittel
Die Gastgeber begannen schwungvoll und erarbeiteten sich sofort mehrere Chancen. Nach 112 Sekunden fiel das 1:0: Shawn O’Donnell trug den Puck über rechts nach vorne, sein scharfer Pass fand Jason Bast, der aus kurzer Distanz einschob. Die zweite Vorlage ging an Carl Konze. Kaum mehr als vier Minuten waren gespielt, da nahm sich Andrew Bodnarchuk ein Herz und traf mit einem Schuss unter die Latte zum 2:0 (4:04, Vorlage Erik Bradford). Danach kam Freiburg besser ins Spiel, und Christian Billich verkürzte bei 7:26 auf 1:2. Anschließend plätscherte die Partie etwas dahin, die DEG überstand eine Unterzahl unbeschadet. Dann zogen die Rot-Gelben das Tempo wieder an: Hirano schickte Ville Järveläinen in einen Konter, und der Deutsch-Finne schloss aus halbrechter Distanz unwiderstehlich ins linke Kreuzeck ab. Das 3:1 fiel bei 17:52, den zweiten Assist erhielt Max Faber. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Schrecksekunde und Konter im Mitteldrittel
Das zweite Drittel begann die DEG im Powerplay, doch plötzlich mussten die Düsseldorfer eine Schrecksekunde überstehen. Max Faber konnte einen Konter nur mit einem Foul unterbrechen, es gab Penalty. Lunemann parierte jedoch. Das Powerplay blieb ebenso ungenutzt wie ein weiteres kurz darauf, was bei der DEG in dieser Saison selten vorkommt. Dennoch zeigten die Hausherren schönen Sport: Turnbull, Corey Mackin, Fabian Herrmann und andere zauberten gefällige Kombinationen aufs Eis. Der nächste Treffer fiel ausgerechnet in eigener Unterzahl. Turnbull war im Konter nicht zu stoppen, scheiterte zunächst am Pfosten und traf dann doch noch. Freiburgs Torhüter Olafs Schmidt war machtlos. Das 4:1 bei 31:50 bereitete Max Balinson mit einer originellen Vorlage vor. Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und unterbrachen die Düsseldorfer Spielfreude immer wieder mit geschickten Aktionen. Tim Sezemsky erzielte bei 35:22 das 2:4, sein Schuss wurde durch viel Verkehr vor Lunemann möglich. Die DEG ließ sich nicht beirren und spielte weiter nach vorne, weitere Treffer fielen bis zur zweiten Pause aber nicht mehr. Das Schussverhältnis nach 40 Minuten lautete 30:12 für die Düsseldorfer.
Spannung zum Schluss, Mackin macht alles klar
Im Schlussabschnitt passierte zunächst nicht allzu viel. Die Zuschauer sangen beherzt, und auf dem Eis kontrollierte die DEG das Geschehen, kam aber nicht mehr zu so vielen Chancen wie in den Dritteln zuvor. Nach einer weiteren erfolgreich überstandenen Unterzahl drängte Freiburg verstärkt auf den Anschlusstreffer, doch die Düsseldorfer Defensive hielt. Einige kleinere Raufereien blieben ohne klaren Sieger. Dann wurde es doch noch einmal spannend: Dylan Plouffe brachte Freiburg bei 54:30 auf 3:4 heran, mehr als fünf Minuten waren noch zu spielen. Doch die DEG besiegte auch diesen Widerstand. In einem Powerplay, bei dem der frühere Düsseldorfer Moritz Wirth auf der Strafbank saß, traf Mackin mit der Rückhand zum 5:3‑Endstand (58:29, Vorlagen Bradford und Turnbull).
Nächste Aufgaben für die Düsseldorfer
Weiter geht es für die DEG am Sonntag, 18. Oktober, um 17:00 Uhr bei den Bietigheim Steelers. Am Freitag, 23. Oktober, reist das Team um 20:00 Uhr zu den Eisbären Regensburg. Das nächste Heimspiel im PSD BANK DOME steigt am Sonntag, 25. Oktober. Gegner am Family Day ist der EC Bad Nauheim, die Partie beginnt bereits um 15:00 Uhr.