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Neue Mobilitätsstation in Derendorf: Mehr Sicherheit für Schulkinder

Reger Betrieb bei der Eröffnung der neuen Mobilitätsstation an der Saarbrücker Straße. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Reger Betrieb bei der Eröff­nung der neuen Mobi­li­täts­sta­tion an der Saar­brü­cker Straße. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Ingo Lammert

In Deren­dorf ist am Frei­tag eine neue Mobi­li­täts­sta­tion in Betrieb gegan­gen. An der Ecke Saar­brü­cker Straße und Kano­nier­straße bün­delt die Lan­des­haupt­stadt Fahr­rad­stell­plätze, Car­sha­ring sowie eine Abstell­flä­che für E‑Scooter und Leih­rä­der. Der Umbau der Kreu­zung soll vor allem die Ver­kehrs­si­cher­heit für Kin­der verbessern.

Kreu­zung für Fuß­gän­ger umgebaut
Die Sta­tion grenzt unmit­tel­bar an die städ­ti­sche Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung Kano­nier­straße. In der Nähe lie­gen zudem die Katho­li­sche Tho­mas-Schule und die Jus­tus-von-Lie­big-Real­schule. Ent­spre­chend stand die Sicher­heit der Fuß­gän­ger im Mit­tel­punkt der Pla­nung. „Die Kreu­zung wurde umfas­send saniert und an moderne Stan­dards ange­passt”, sagte Mar­cus Beyer, Dezer­nent für Mobi­li­tät und Infra­struk­tur, bei der Eröff­nung. Ent­stan­den seien bar­rie­re­freie Über­gänge, kür­zere Que­rungs­stel­len an allen vier Sei­ten und offe­nere Räume, damit beson­ders Kin­der die Straße sicher über­que­ren könnten.

Fest für die Nachbarschaft
Geplant und umge­setzt hat das Pro­jekt im Auf­trag der Stadt die Con­nec­ted Mobi­lity Düs­sel­dorf GmbH (CMD). Sie eröff­nete die Sta­tion mit einem Nach­bar­schafts­fest. „Die Kom­mu­ni­ka­tion mit der Anwoh­ner­schaft ist uns sehr wich­tig”, sagte Dr. David Rüdi­ger, tech­ni­scher Geschäfts­füh­rer der CMD. Vor den Pla­nun­gen habe es eine Bedarfs­ab­frage und einen Online-Dia­log gege­ben. Am Info­stand konn­ten Anwoh­ner Fra­gen stel­len und Rück­mel­dun­gen geben. Bei den jüngs­ten Besu­chern kam das Kin­der­pro­gramm mit Bal­lon­künst­ler und Glücks­rad gut an.

Das bie­tet die Station
Die Anlage umfasst eine Fahr­rad­sta­tion mit acht Stell­plät­zen, sechs Fahr­rad- und zwei Las­ten­rad­bü­gel sowie eine Sha­ring­sta­tion für E‑Scooter und Miet­fahr­rä­der. Hinzu kom­men zwei Car­sha­ring-Stell­plätze, die auch für Free-floa­ting-Anbie­ter offen sind, und eine Luft- und Repa­ra­tur­sta­tion. Im Zuge des Umbaus ent­stan­den außer­dem neue Auf­ent­halts- und Grün­flä­chen mit einer Sitz­bank und drei Sitz-Pflanz-Modu­len. Zwei neue Bäume ste­hen bereits, ein drit­ter soll fol­gen. Rolf Neu­mann, kauf­män­ni­scher Geschäfts­füh­rer der CMD, ver­wies auf den Nut­zen für das Stadt­klima: Ent­sie­gelte Flä­chen, begrünte Dächer und Bepflan­zun­gen ver­bes­ser­ten das Mikro­klima und erhöh­ten die Aufenthaltsqualität.

Land för­dert mit bis zu 240.000 Euro
Die beim För­der­ge­ber bean­trag­ten Gesamt­kos­ten lie­gen bei rund 461.000 Euro. Das NRW-Ver­kehrs­mi­nis­te­rium unter­stützt das Vor­ha­ben mit bis zu 240.000 Euro aus der För­der­richt­li­nie Mobi­li­täts­ma­nage­ment. Den Rest trägt die Lan­des­haupt­stadt aus Eigen­mit­teln. Die Sta­tion gehört zum Pro­jekt „Mul­ti­mo­da­li­tät für lebens­werte Quar­tiere in Düs­sel­dorf”, kurz Multi-Mo-DUS. Es soll die dicht besie­del­ten Stadt­teile Pem­pel­fort, Deren­dorf und Golz­heim fit für die Mobi­li­tät der Zukunft machen und als Vor­bild die­nen. Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Aus­bau von Mobi­li­täts­sta­tio­nen gibt es unter www.cmd.nrw.

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