Ein­mal im Jahr ver­lässt die Alt­stadt-Armen­kü­che ihre Räume im Rat­haus und fei­ert unter freiem Him­mel: Am kom­men­den Sams­tag, 15. August, lädt sie von 12 bis 18 Uhr auf den Burg­platz zum tra­di­tio­nel­len „Essen für Arme und Rei­che“ ein. Anlass ist in die­sem Jahr auch der 34. Geburts­tag der Ein­rich­tung, die seit 1992 täg­lich rund 200 bedürf­tige Men­schen mit einem frisch gekoch­ten Essen versorgt.

Für das Fest wer­den mehr als 1.000 Gäste erwar­tet. Damit nie­mand hung­rig nach Hause geht, haben die Orga­ni­sa­to­ren 300 Liter Erb­sen­suppe vor­be­rei­tet, die pünkt­lich um 12 Uhr aus­ge­ge­ben wird – kos­ten­los und auf Wunsch auch in einer vega­nen Vari­ante. Wer möchte, kann für die Suppe spen­den, ver­pflich­tend ist das aber nicht. Wer mehr essen möchte, kann Grill­würste, Kaf­fee und Kuchen sowie Getränke wie Schu­ma­cher Alt zu güns­ti­gen Prei­sen erwerben.

Plakat Altstadt Armenküche

Der Ein­tritt zum Fest ist frei. Die Ver­an­stal­ter ver­ste­hen es aus­drück­lich als Ort der Begeg­nung: Bedürf­tige und Nicht-Bedürf­tige sol­len gemein­sam fei­ern, ins Gespräch kom­men und sich über die Arbeit der Armen­kü­che infor­mie­ren kön­nen. „Armut über­win­den – nicht ver­ste­cken“, lau­tet das Motto, unter dem die Alt­stadt-Armen­kü­che seit über drei Jahr­zehn­ten für ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der in der Stadt und eine men­schen­wür­dige Gesell­schaft eintritt.

Musi­ka­lisch wird eini­ges gebo­ten: Auf der gro­ßen Bühne tre­ten meh­rere Bands auf, die ihre Auf­tritte alle­samt kos­ten­los zur Ver­fü­gung stel­len. Den Anfang macht um 12 Uhr die Band „Dead Dates“, es fol­gen „Ché­lona“ (13.15 Uhr), „Wado­kyo“ (14.15 Uhr), „Heavy Gummi“ (15 Uhr) und schließ­lich „Inferno“ um 16.30 Uhr.

Die Alt­stadt-Armen­kü­che finan­ziert sich aus­schließ­lich durch Spen­den. Unter­stützt wird das „Essen für Arme und Rei­che“ in die­sem Jahr unter ande­rem von den Stadt­wer­ken Düs­sel­dorf, der Bäcke­rei Hin­kel und der Braue­rei Schumacher.