Löscheinsatz in Düren © Feuerwehr Düsseldorf

Lösch­ein­satz in Düren © Feu­er­wehr Düsseldorf

 

Die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf hat in der Nacht auf Frei­tag gemein­sam mit wei­te­ren Feu­er­weh­ren aus der Region bei der Bekämp­fung aus­ge­dehn­ter Wald­brände im Kreis Düren gehol­fen. Wie die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf mit­teilt, hatte der Kreis Düren am Don­ners­tag­nach­mit­tag um über­ört­li­che Unter­stüt­zung gebeten.

Dar­auf­hin wurde das soge­nannte Wald­brand­mo­dul in das betrof­fene Gebiet ent­sandt. Es ist eigent­lich für Ein­sätze im euro­päi­schen Aus­land kon­zi­piert und wird gemein­sam von den Feu­er­weh­ren Düs­sel­dorf, Bonn, Lever­ku­sen, Ratin­gen und Königs­win­ter getra­gen. Für den Ein­satz im unmit­tel­ba­ren Umland bestand die Ein­heit aus zwölf Fahr­zeu­gen und 32 Ein­satz­kräf­ten. Düs­sel­dorf stellte dabei zwei Ein­satz­fahr­zeuge sowie sie­ben ehren­amt­li­che Kräfte. Sie sind spe­zi­ell für die Bekämp­fung von Vege­ta­ti­ons­brän­den ausgebildet.

Nach der Ankunft im Sam­mel­raum wur­den die Hel­fer von den ört­li­chen Kräf­ten ein­ge­wie­sen und direkt in das Scha­dens­ge­biet geschickt. Ihre Auf­gabe bestand darin, im Flan­ken­be­reich des Feu­ers zu löschen, um ein wei­te­res Aus­brei­ten der Flam­men zu verhindern.

Gegen Mit­ter­nacht wur­den die ein­ge­setz­ten Kräfte durch wei­tere, vom Kreis Düren ange­for­derte Ein­hei­ten aus der Umge­bung abge­löst. Die Düs­sel­dor­fer Ein­satz­kräfte kehr­ten am frü­hen Mor­gen wie­der in ihre Hei­mat­stadt zurück.

Da die Brände jedoch wei­ter anhiel­ten, for­derte der Kreis Düren im Laufe des frü­hen Mor­gens zusätz­lich die soge­nannte Feu­er­wehr­be­reit­schaft 4 an. Dabei han­delt es sich um ein Lan­des­kon­zept für die über­ört­li­che Hilfe, das meh­rere Ein­hei­ten der Feu­er­weh­ren aus Düs­sel­dorf, dem Kreis Mett­mann und dem Rhein-Kreis Neuss bün­delt. Die Kräfte der Bereit­schaft haben sich bereits in Düs­sel­dorf gesam­melt und befin­den sich der­zeit auf dem Weg in den Kreis Düren, um die Lösch­ar­bei­ten fortzusetzen.