In Düsseldorf wurde eine neue Waldbrandbekämpfungseinheit gegründet. Die Vorführung fand in Hubbelrath statt. © Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young

Sym­bol­bild Wald­brand © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/ David Young

 

Die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf ist wei­ter­hin an einem inter­na­tio­na­len Hilfs­ein­satz in Ser­bien betei­ligt. Am Sams­tag, 22. August, war das deut­sche EU-Wald­brand­mo­dul GFFF‑V DE1 erneut auf­ge­bro­chen, seit Mon­tag­abend sind die Ein­satz­kräfte vor Ort im Ein­satz. Bereits am ers­ten Abend rückte ein Teil der Kräfte aus, wäh­rend der Rest das Ein­satz­camp errich­tete und in Betrieb nahm.

Aut­arke Ver­sor­gung im Camp
Die Hel­fer ver­sor­gen sich im Camp voll­stän­dig selbst­stän­dig. Für Ver­pfle­gung sorgt die Johan­ni­ter-Unfall-Hilfe, zudem sind eine medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, Dusch­mög­lich­kei­ten und die Rei­ni­gung der Ein­satz­klei­dung direkt vor Ort organisiert.

Meh­rere Feu­er­weh­ren und Fach­leute im Modul
Neben der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf sind Kräfte der Feu­er­weh­ren aus Bonn, Lever­ku­sen und Königs­win­ter Teil des Moduls. Ergänzt wird das Team durch sechs Ein­satz­kräfte der Hilfs­or­ga­ni­sa­tion @fire, die ihre Erfah­rung in der Vege­ta­ti­ons­brand­be­kämp­fung sowie in den Berei­chen Wet­ter und Tak­tik ein­brin­gen – sowohl bera­tend für die Ein­satz­lei­tung als auch direkt an den Löschfahrzeugen.

Ein­satz­schwer­punkt Naturschutzgebiet
Im Mit­tel­punkt der Lösch­ar­bei­ten steht der­zeit das Natur­schutz­ge­biet Deli­blatska Pes­cara. Dort löschen die Kräfte Glut­nes­ter ab, um ein erneu­tes Auf­flam­men der Brände zu ver­hin­dern. Die Arbeit ist kör­per­lich for­dernd und wird sowohl mit Hand­werk­zeu­gen als auch mit Was­ser ver­rich­tet. Unter­stüt­zung kommt aus der Luft: Hub­schrau­ber und Droh­nen mit Wär­me­bild­ka­mera hel­fen dabei, Glut­nes­ter auf­zu­spü­ren. Vor Ort arbei­tet das deut­sche Team eng mit den ser­bi­schen Ein­satz­kräf­ten zusammen.