Symbolbild Diensthund Axel © Lokalbüro

Sym­bol­bild Dienst­hund Axel © Lokalbüro

 

 

Ein nächt­li­cher Ein­bruch in ein Boot im Yacht­ha­fen Golz­heim hat am frü­hen Mon­tag­mor­gen mit einer Fest­nahme geen­det. Die Poli­zei setzte bei dem Ein­satz einen Dienst­hund ein, der den Tat­ver­däch­ti­gen schließ­lich stellte.

Nach Anga­ben der Poli­zei Düs­sel­dorf hatte der Besit­zer eines Boo­tes in der Nacht gegen 2.35 Uhr ver­däch­tige Geräu­sche wahr­ge­nom­men und die Poli­zei alar­miert. Die ein­tref­fen­den Beam­ten ent­deck­ten auf dem Boot einen Mann, der sich offen­bar unbe­rech­tigt Zutritt ver­schafft hatte. Trotz Auf­for­de­rung, sich zu zei­gen und das Boot zu ver­las­sen, blieb der Ver­däch­tige zunächst verborgen.

Dienst­hund kommt zum Einsatz
Weil sich der Mann in einem unüber­sicht­li­chen Bereich des Boo­tes ver­steckt hielt und den Anwei­sun­gen der Poli­zei nicht nach­kam, wurde ein Dienst­hund ein­ge­setzt. Die­ser spürte den Tat­ver­däch­ti­gen auf und stellte ihn. Bei dem Zugriff erlitt der 30-Jäh­rige durch einen Biss des Hun­des leichte Ver­let­zun­gen. Er wurde ambu­lant behan­delt und im Anschluss in Poli­zei­ge­wahr­sam gebracht.

Bei dem Fest­ge­nom­me­nen han­delt es sich um einen 30 Jahre alten Mann mit mol­daui­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit. Er soll noch im Laufe des Tages dem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt werden.

Wei­tere Ein­brü­che möglich
Die Ermitt­ler prü­fen der­zeit, ob der Mann auch für Ein­brü­che in wei­tere Boote im Yacht­ha­fen ver­ant­wort­lich sein könnte. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.