Die offizielle Schlüsselübergabe mit (v.r.) Thomas Schwindowski, stellvertretender Leiter des Amtes für Schule und Bildung, Michael Köhler, technischer Geschäftsführer der IPM, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Torsten Petter, Schulleiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, Michael Suermann, Schulleiter des Heinrich-Hertz-Berufskollegs, sowie Anke Kemmerle, erweiterte Schulleitung des Technischen Berufskollegs Färberstraße. © Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young

Die offi­zi­elle Schlüs­sel­über­gabe mit (v.r.) Tho­mas Schwin­dow­ski, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des Amtes für Schule und Bil­dung, Michael Köh­ler, tech­ni­scher Geschäfts­füh­rer der IPM, Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche, Tors­ten Pet­ter, Schul­lei­ter des Geschwis­ter-Scholl-Gym­na­si­ums, Michael Suer­mann, Schul­lei­ter des Hein­rich-Hertz-Berufs­kol­legs, sowie Anke Kem­merle, erwei­terte Schul­lei­tung des Tech­ni­schen Berufs­kol­legs Fär­ber­straße. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/ David Young

 

Drei Schu­len im Düs­sel­dor­fer Stadt­teil Bilk kön­nen ab sofort eine neue Sport­stätte nut­zen: Am Diens­tag ist die neue Vier­fach­sport­halle am Schul­stand­ort Reding­ho­ven­straße offi­zi­ell ein­ge­weiht wor­den. Im Bei­sein von Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche wurde der Neu­bau, der neben Sport­flä­chen auch ein Bis­tro, einen Kraft­raum und ein Pau­sen-WC bie­tet, sei­ner Bestim­mung über­ge­ben. Genutzt wird die Halle künf­tig vom Hein­rich-Hertz-Berufs­kol­leg, einer Depen­dance des tech­ni­schen Berufs­kol­legs Fär­ber­straße sowie antei­lig vom Geschwister-Scholl-Gymnasium.

Stadt­di­rek­tor lobt Ver­bin­dung von Sport und Nachhaltigkeit
Stadt­di­rek­tor und Schul­de­zer­nent Burk­hard Hintzsche zeigte sich bei der Ein­wei­hung zufrie­den mit dem Ergeb­nis: Es sei ein ech­ter Sport- und Bewe­gungs­stand­ort für gleich drei Schu­len ent­stan­den, mit einer moder­nen Vier­fach­sport­halle und attrak­ti­ven Außen­an­la­gen – vom Bas­ket­ball- und Fuß­ball­feld bis hin zur Calis­the­nics-Anlage. Das Bau­kon­zept mit Pho­to­vol­taik, begrün­ten Dächern und kli­ma­an­ge­pass­ter Gestal­tung zeige, wie sich res­sour­cen­scho­nen­des Bauen und eine zukunfts­fä­hige Bil­dungs­in­fra­struk­tur mit­ein­an­der ver­bin­den lassen.

Bar­rie­re­freier Neu­bau mit fast 6.000 Quadratmetern
Der bar­rie­re­freie Neu­bau ver­fügt über eine Brut­to­grund­flä­che von 5.920 Qua­drat­me­tern und wurde zwi­schen den Gebäu­den des Hein­rich-Hertz-Berufs­kol­legs und des tech­ni­schen Berufs­kol­legs Fär­ber­straße errich­tet. Über das Foyer gelan­gen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler künf­tig sowohl zum Sport­be­reich als auch zum Bis­tro. Im Ober­ge­schoss der Halle befin­den sich die Umklei­den sowie der Kraftraum.

Pho­to­vol­taik, Gründach und moderne Haustechnik
Beim Bau wurde gro­ßer Wert auf Nach­hal­tig­keit gelegt: Die Dach­flä­chen sind exten­siv begrünt und zusätz­lich mit Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen sowie einem Bio­di­ver­si­täts­dach aus­ge­stat­tet. Mine­ra­li­sche Dämm­stoffe sor­gen für eine leis­tungs­fä­hige und nach­hal­tige Gebäu­de­hülle, der Wär­me­be­darf wird über den bereits vor­han­de­nen Fern­wär­me­an­schluss gedeckt. Die Lüf­tungs­an­la­gen ver­fü­gen über eine Wär­me­rück­ge­win­nung, die Beleuch­tung wurde durch­gän­gig mit LED-Tech­nik und Prä­senz­mel­dern umgesetzt.

Außen­ge­lände mit Tiny Forest und Calisthenics-Anlage
Im Zuge des Bau­pro­jekts wird auch der Außen­be­reich des Schul­cam­pus neu gestal­tet. Die Arbei­ten befin­den sich der­zeit in den letz­ten Zügen. Neben bepflanz­ten Grün­in­seln ent­ste­hen viel­fäl­tige Auf­ent­halts­orte, eine Calis­the­nics-Anlage sowie ein Sport­feld für Bas­ket­ball und Fuß­ball. Auf rund 500 Qua­drat­me­tern wird zudem ein soge­nann­ter Tiny Forest ange­legt, ein stand­ort­an­ge­pass­tes, hoch­di­ver­ses Wald­öko­sys­tem. Ein Teil des Ober­flä­chen­was­sers soll künf­tig in die bestehende Pflan­zung gelei­tet wer­den, wäh­rend ein wei­te­rer Teil in einer Zis­terne gesam­melt und zur Bewäs­se­rung der Außen­an­la­gen genutzt wird. Ein mög­lichst nied­ri­ger Ver­sie­ge­lungs­grad soll außer­dem für ein ange­neh­mes Mikro­klima sor­gen und den Hit­ze­insel­ef­fekt auf dem Gelände reduzieren.

Kos­ten von rund 21,7 Mil­lio­nen Euro
Die Gesamt­kos­ten des Bau­pro­jekts ein­schließ­lich Aus­stat­tung und Inven­tar belau­fen sich auf rund 21,7 Mil­lio­nen Euro. Durch­ge­führt wurde das Bau­vor­ha­ben von der städ­ti­schen Toch­ter­ge­sell­schaft IPM (Immo­bi­lien Pro­jekt Manage­ment Düs­sel­dorf GmbH).