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„Back to the 90s“: So feierte Düsseldorf das Backstreet-Boys-Wochenende

Party im Henkel Saal © LB / Olaf Oidtmann
Auch der Uerige im 90er Fieber © LB / Olaf Oidtmann
Alles in Partylaune © LB / Olaf Oidtmann

Mit ihren ers­ten bei­den Kon­zer­ten der „Into The Mill­en­nium – Homecoming“-Residency in der Mer­kur Spiel-Arena haben die Back­street Boys am ver­gan­ge­nen Frei­tag und Sams­tag den Auf­takt zu ins­ge­samt zehn Shows in Düs­sel­dorf gege­ben. Bis zum 7. Okto­ber fol­gen noch wei­tere Ter­mine. Gefei­ert wurde dabei nicht nur in der Arena: In der gan­zen Stadt zogen Bars, Knei­pen und Loca­ti­ons mit eige­nen 90er-Par­tys nach – von der Alt­stadt bis zum Hotel am Rhein.

Zwei Nächte im Hen­kel-Saal
Im Hen­kel-Saal an der Ratin­ger Straße stieg an bei­den Aben­den eine große 90er-Party. Am Frei­tag lief „Back to the 90s Vol. 1“, am Sams­tag folgte „Vol. 2“ – jeweils ab 22 Uhr und prä­sen­tiert von bigFM. Ein Kon­zert­ti­cket für die Back­street Boys war dafür nicht nötig. Laut Ver­an­stal­ter kamen an bei­den Aben­den zusam­men bis zu 2.200 Gäste. Gebo­ten wurde dabei mehr als eine klas­si­sche Mot­to­party: Der Saal ver­wan­delte sich in eine 90er-Jahre-Erleb­nis­welt mit Foto­spots, inter­ak­ti­ven Berei­chen und Erin­ne­rungs­stü­cken aus einer Zeit, in der der Disc­man zum stän­di­gen Beglei­ter gehörte und das Modem noch mit sei­nem cha­rak­te­ris­ti­schen Rau­schen die Inter­net­ver­bin­dung auf­baute. Musi­ka­lisch ging es quer durch das Jahr­zehnt: Gespielt wur­den die gro­ßen Hits der Back­street Boys, NSYNC, Spice Girls und Brit­ney Spears, dazu Euro­dance-Klas­si­ker von 2 Unli­mi­ted, Cul­ture Beat, SNAP! und Cap­tain Jack sowie Rock und Hip-Hop von Nir­vana, Guns N’ Roses, 2Pac und The Noto­rious B.I.G.

Auch das Uerige fei­erte mit
Nicht weit ent­fernt holte auch das Uerige die Neun­zi­ger zurück. Unter dem Motto „is Back, Alright“ ver­wan­delte sich die Tra­di­ti­ons Brau­haus an der Ber­ger Straße am Sams­tag von 14 bis 20 Uhr in eine Bühne für 90er- und 2000er-Hits sowie Par­ty­klas­si­ker, auf­ge­legt von DJ Theo Fit­sos. Die Straße vor der Kneipe füllte sich schon am Nach­mit­tag, gefei­ert und mit­ge­sun­gen wurde bis in den Abend hin­ein. Viele Gäste erschie­nen ganz in Weiß, mit Glit­zer und selbst­ge­stal­te­ten Shirts – erkenn­bar inspi­riert vom Look der Back­street Boys, die an die­sem Wochen­ende ohne­hin das Stadt­ge­spräch prägten.

Nach dem Kon­zert ins Hotel
Auch abseits der Alt­stadt wurde wei­ter­ge­fei­ert. Im Mari­tim Hotel Düs­sel­dorf ver­wan­delte sich die Morley’s Bar an jedem Kon­zert­abend zwi­schen 23 und 2 Uhr in eine „90’s Are Back“ After-Con­cert-Bar. In stil­vol­ler All-White-Optik mit wei­ßen und sil­ber­nen Deko­ra­ti­ons­ele­men­ten sowie eigens kre­ierten Signa­ture-Cock­tails, die von Songs der Back­street Boys und der Kon­zert­halle Sphere in Las Vegas inspi­riert waren, klang der Abend hier für viele Fans aus. Musi­ka­lisch lie­fen auch dort die größ­ten Hits von Back­street Boys, Brit­ney Spears, NSYNC, Spice Girls und Ricky Martin.

Auch andern­orts wurde gefei­ert
Wie groß das 90er-Fie­ber die Stadt ins­ge­samt erfasst hatte, zeigte sich auch an wei­te­ren Orten. In der Bar Lola an der Aders­straße stieg unter dem Titel „The Boys Are In Town“ am Frei­tag ab 22 Uhr bei freiem Ein­tritt eine Back­street-Boys-After­show-Party mit 90er-Hits, Boy­bands der 2000er und Pop-Klas­si­kern. Laut Ankün­di­gung soll es diese Party sogar an allen zehn Kon­zert­ter­mi­nen der Band in der Stadt geben. Wer es lie­ber etwas elek­tro­ni­scher mag, wurde in der Nacht­re­si­denz an der Bahn­straße fün­dig: Dort lief am Sams­tag ab 22 Uhr die Party „Good Old Times“, aus­drück­lich als Anschluss­pro­gramm zum Back­street-Boys-Kon­zert gedacht, mit einem Mix aus 90ern, 2000ern, Pop, Dance und elek­tro­ni­scher Musik.

Auch das zakk an der Fich­ten­straße ließ sich das Jubi­läum nicht ent­ge­hen: Unter dem Titel „20 Jahre Scham­los – Mill­en­nium Edi­tion“ stand dort ab Sams­tag, 22 Uhr, ganz die 2000er- und Y2K-Ära im Mit­tel­punkt, gar­niert mit einem eige­nen Back­street-Boys- und Pus­sy­cat-Dolls-DJ-Spe­cial und Songs wie „Ever­y­body“, „I Want It That Way“, „Don’t Cha“ und „But­tons“. Nicht weni­ger aus­ge­las­sen ging es im Schla­ger­café zu: Bunte Schein­wer­fer tauch­ten die Tanz­flä­che in Blau, Pink und Neon­grün, ein DJ im pop­pi­gen Wind­brea­ker legte auf, und die Gäste in Glit­zer-Shirts und mit Herz­son­nen­brille ris­sen die Arme in die Luft und san­gen laut­stark mit.

Etwas gesit­te­ter, aber eben­falls im Zei­chen der Band, ging es in den Kase­mat­ten an der Rhein­pro­me­nade zu. Dort lief vom 25. bis 27. Sep­tem­ber ein „90s Get-tog­e­ther“ mit 90er- und 2000er-Musik und Back­street-Boys-Schwer­punkt – weni­ger Club­party, mehr gesel­li­ges Bei­sam­men­sein bei Essen und Drinks.

Stadt­wei­tes 90er-Gefühl
Ob Alt­stadt, Ratin­ger Straße, Aders­straße oder Hotel­bar am Rhein: Wer sich am ver­gan­ge­nen Wochen­ende durch Düs­sel­dorf bewegte, kam an der Neun­zi­ger-Welle kaum vor­bei. Hen­kel-Saal, Uerige, Morley’s Bar, Bar Lola, Nacht­re­si­denz, zakk, Schla­ger­café und Kase­mat­ten waren dabei nur die bekann­tes­ten Anlauf­stel­len unter ver­mut­lich noch wei­te­ren – die Back­street-Boys-Kon­zerte haben der Stadt einen ordent­li­chen Schub Nost­al­gie ver­passt. Da die Band noch bis zum 7. Okto­ber in der Mer­kur Spiel-Arena spielt, dürfte das 90er-Fie­ber in Düs­sel­dorf vor­erst anhalten.

 

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