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Koffer aus ICE gestohlen: Polizei fasst 22-Jährigen in Friedrichstadt

Symbolbild Bundespolizei am HBF © Lokalbüro

Sym­bol­bild Bun­des­po­li­zei am HBF © Lokalbüro

 

Nach dem Dieb­stahl eines Kof­fers aus einem ICE hat die Poli­zei in Düs­sel­dorf einen 22-jäh­ri­gen Alge­rier vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Die Tat ereig­nete sich am Mon­tag­nach­mit­tag (28. Sep­tem­ber 2026). Bun­des­po­li­zei und Lan­des­po­li­zei arbei­te­ten bei den Ermitt­lun­gen eng zusam­men. Der Scha­den wird auf rund 4300 Euro geschätzt.

Dieb­stahl kurz nach der Abfahrt bemerkt
Der Kof­fer war laut Poli­zei aus der Gepäck­ab­lage des ICE 201 ent­wen­det wor­den. Der 54-jäh­rige Besit­zer bemerkte den Ver­lust kurz nach der Abfahrt des Zuges vom Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof. Da sich Teile sei­nes Eigen­tums orten lie­ßen, gab er der Bun­des­po­li­zei umge­hend den aktu­el­len Stand­ort durch.

Video­auf­nah­men füh­ren zum Verdächtigen
Par­al­lel dazu wer­te­ten Beamte der Bun­des­po­li­zei Video­auf­nah­men aus und erkann­ten dar­auf den Tat­ver­däch­ti­gen mit dem gestoh­le­nen Kof­fer. Die Erkennt­nisse gaben sie sofort zur Mit­fahn­dung an die Lan­des­po­li­zei wei­ter. Dort erkann­ten Beamte den Mann aus frü­he­ren Ein­sät­zen wie­der. Kurz dar­auf nah­men sie ihn in der Nähe sei­ner Woh­nung in Fried­rich­stadt vor­läu­fig fest.

Wei­te­res Die­bes­gut sichergestellt
Bei dem poli­zei­be­kann­ten Mann fan­den die Ein­satz­kräfte neben den Wert­sa­chen des Geschä­dig­ten wei­tere Gegen­stände, die mut­maß­lich eben­falls gestoh­len wur­den. Sie wur­den sicher­ge­stellt. Weil keine Haft­gründe vor­la­gen, wurde der Beschul­digte nach Abschluss der poli­zei­li­chen Maß­nah­men wie­der aus der Dienst­stelle ent­las­sen. Die Bun­des­po­li­zei lei­tete ein Straf­ver­fah­ren wegen des Ver­dachts des beson­ders schwe­ren Falls des Dieb­stahls ein.

Tipps der Bun­des­po­li­zei für Reisende
Die Bun­des­po­li­zei rät Rei­sen­den, Gepäck­stü­cke nie­mals unbe­auf­sich­tigt zu las­sen und auf aus­rei­chend Abstand zu frem­den Per­so­nen zu ach­ten. Bar­geld und Zah­lungs­kar­ten soll­ten nur in der tat­säch­lich benö­tig­ten Menge mit­ge­führt und mög­lichst nah am Kör­per getra­gen wer­den. Wer sein Gepäck abstel­len muss, sollte beson­ders auf­merk­sam sein. Grö­ßere Stü­cke, die sich nicht in Sitz­nähe unter­brin­gen las­sen, sichert man am bes­ten in einem Schließ­fach am Wagen­ende oder mit einem Gepäck- oder Fahrradschloss.

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