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Düsselbikes werden gut angenommen

Studierende, Anwohnende und Interessierte sind bei der Eröffnung der Mobilitätsstation Pfalzstraße herzlich eingeladen, sich über das neue Mobilitätsangebot am Campus zu informieren, insbesondere über das neue städtischen Mietfahrradsystem. Auch Probefahrten mit den Düsselbikes sind möglich. © Connected Mobility Düsseldorf

Das neue städ­ti­schen Miet­fahr­rad­sys­tem Düs­sel­bike. © Con­nec­ted Mobi­lity Düsseldorf

 

Das städ­ti­sche Fahr­rad­miet­sys­tem Düs­sel­bike ist erfolg­reich in den Voll­be­trieb gegan­gen. Seit Mitte Sep­tem­ber ste­hen 2.500 Leih­rä­der im gesam­ten Stadt­ge­biet bereit. Aus­ge­lie­hen und abge­stellt wer­den kön­nen sie an mehr als 350 Sha­ring­sta­tio­nen und rund 80 eige­nen Düs­sel­bike­sta­tio­nen, die die Con­nec­ted Mobi­lity Düs­sel­dorf GmbH (CMD) im Auf­trag der Stadt ein­ge­rich­tet hat.

Die erste Bilanz fällt posi­tiv aus. Von Juli auf August stieg die wöchent­li­che Nut­zung um 44 Pro­zent, von August auf Sep­tem­ber sogar um 80 Pro­zent. Mit dem schritt­wei­sen Aus­bau der Flotte wer­den die Räder also auch immer stär­ker genutzt. Zusam­men­ge­nom­men haben sie bereits eine Stre­cke zurück­ge­legt, die mehr als zwei­ein­halb Erd­um­run­dun­gen ent­spricht. „Dass die prak­ti­schen Düs­sel­bikes, die alle einen eige­nen Namen tra­gen, so gut ange­nom­men wer­den, zeigt, dass sie ein wei­te­rer wich­ti­ger Bau­stein im Mobi­li­täts­an­ge­bot unse­rer Stadt sind”, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler. Die Zahl der Nut­zer solle nun durch wei­tere Koope­ra­tio­nen mit Hoch­schu­len und Unter­neh­men kon­ti­nu­ier­lich gestei­gert werden.

Stu­die­rende fah­ren günstiger
Zum 1. Okto­ber kön­nen auch Stu­die­rende der Düs­sel­dor­fer Hoch­schu­len ver­güns­tigt fah­ren. Die Hoch­schule Düs­sel­dorf, die Kunst­aka­de­mie Düs­sel­dorf und die Robert Schu­mann Hoch­schule haben ent­spre­chende Ver­ein­ba­run­gen mit der CMD geschlos­sen. Mit der Hein­rich-Heine-Uni­ver­si­tät lau­fen noch Gesprä­che. Über den Semes­ter­pass fah­ren Stu­die­rende die ers­ten 60 Minu­ten kos­ten­frei, danach wer­den 50 Cent je ange­fan­gene Minute fäl­lig. Der Tages­höchst­preis liegt bei 4,50 Euro.

Unter­neh­men als Partner
Auch Koope­ra­tio­nen mit Unter­neh­men ste­hen im Fokus. Der Düs­sel­dor­fer Ver­si­che­rer ERGO ist Haupt­spon­sor des Sys­tems und hat von Beginn an als ers­tes Unter­neh­men eine eigene Düs­sel­bike­sta­tion vor dem Fir­men­sitz. Seit August gibt es zudem eine Sta­tion vor der Zen­trale der Stadt­werke Düs­sel­dorf. Mit wei­te­ren Fir­men wird über zusätz­li­che Stand­orte und Ver­güns­ti­gun­gen für Mit­ar­bei­ter gesprochen.

Kurze Fahr­ten, beliebte Standorte
Obwohl die Flotte erst seit weni­gen Tagen in vol­ler Stärke unter­wegs ist, zeich­nen die ers­ten Erfah­rungs­werte ein posi­ti­ves Bild. Eine Fahrt dau­ert im Schnitt etwa 15 Minu­ten, dabei wer­den rund 1,7 Kilo­me­ter zurück­ge­legt. Mehr als die Hälfte der Nut­zer wählte den „Just Ride Tarif”. Gebucht wer­den kann über die App des Betrei­bers Don­key Repu­blic sowie über die Redy-App der Rheinbahn.

Beson­ders gefragt sind die Stand­orte Haupt­bahn­hof, Flü­gel­straße, Zur­heide, Rhein­bahn und Schin­kel­straße. Alle 2.500 Räder tra­gen dank zahl­rei­cher Vor­schläge aus der Bevöl­ke­rung einen eige­nen Namen. „Wir haben viel posi­ti­ves Feed­back zu den per­sön­li­chen Namen erhal­ten. Hakan, Channy, Maus, Loui und Wolf­gang sind aktu­ell beson­ders beliebt und die Top 5 der meist­ge­nutz­ten Fahr­rä­der”, berich­tet CMD-Geschäfts­füh­rer Rolf Neumann.

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