Seite auswählen

Kampfmittelfund in Kaiserswerth: Rund 80 Menschen müssen ihre Häuser verlassen

Symbolbild Bombenentschärfung: © Feuerwehr Düsseldorf

Sym­bol­bild Bom­ben­ent­schär­fung: © Feu­er­wehr Düsseldorf

 

Am Schiffs­an­le­ger Kai­sers­wert­her Markt sind am Mitt­woch­abend, 30. Sep­tem­ber 2026, drei Pan­zer­fäuste mit Spreng­köp­fen aus dem Zwei­ten Welt­krieg ent­deckt wor­den. Der Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst hat den Fund begut­ach­tet und kommt zu dem Ergeb­nis, dass die Waf­fen nicht abtrans­por­tiert wer­den kön­nen. Sie sol­len noch heute vor Ort kon­trol­liert gesprengt werden.

Sicher­heits­ra­dius von 100 Metern

Für die Spren­gung wird rund um den Fund­ort ein Sicher­heits­ra­dius von 100 Metern ein­ge­rich­tet. Die­ser Bereich muss voll­stän­dig eva­ku­iert wer­den. Nach Anga­ben der Stadt sind dort rund 80 Per­so­nen gemel­det, die ihre Woh­nun­gen vor­über­ge­hend ver­las­sen müs­sen. Wie lange die Eva­ku­ie­rung dau­ern wird, steht noch nicht fest.

Kri­sen­stab tritt zusammen

Das Kri­sen­ma­nage­ment der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf ist alar­miert und berei­tet den Ein­satz vor. Zunächst kommt der Kri­sen­stab zu sei­ner ers­ten Sit­zung zusam­men. Im Anschluss will die Stadt wei­tere Ein­zel­hei­ten bekannt geben, etwa zum genauen Zeit­plan der Spren­gung, zu den betrof­fe­nen Stra­ßen und zu mög­li­chen Anlauf­stel­len für die Anwohner.

Betrof­fene soll­ten sich über die Infor­ma­ti­ons­ka­näle der Stadt auf dem Lau­fen­den hal­ten. Aktu­elle Hin­weise ver­öf­fent­licht die Lan­des­haupt­stadt unter duesseldorf.de.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Düsseldorf im Postfach

Die wichtigsten Meldungen aus Düsseldorf direkt in Ihr Postfach.

Newsletter

Kostenlos · jederzeit abbestellbar

Archiv

Internet-Partner