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Backstreet-Fieber in Düsseldorf: Geburtstagsständchen vor dem Breidenbacher Hof

Die Lan­des­haupt­stadt befin­det sich seit Tagen im Back­street-Fie­ber. Täg­lich ver­sam­meln sich mehr oder weni­ger viele Fans vor dem Hotel Brei­den­ba­cher Hof an der Theo­dor-Kör­ner-Straße, in dem die Boy­group unter­ge­bracht ist. Am Sams­tag, dem Fei­er­tag zum Tag der Deut­schen Ein­heit, war der Andrang beson­ders groß, denn es gab einen beson­de­ren Anlass: Sän­ger Kevin Richard­son fei­erte sei­nen Geburts­tag. Die Band ließ sich kurz vor dem Hotel bli­cken und begrüßte ihre Anhän­ger. Wer auf Sel­fies, Auto­gramme oder ein kur­zes Gespräch gehofft hatte, ging aller­dings leer aus. Gefreut haben sich die War­ten­den trotzdem.

Die Backstreet Boys winkten ihren Fans vor dem Hotel Breidenbacher Hof zu. © Lokalbüro

Die Back­street Boys wink­ten ihren Fans vor dem Hotel Brei­den­ba­cher Hof zu. © Lokalbüro

Fans war­ten seit dem frü­hen Morgen
Schon seit den frü­hen Mor­gen­stun­den hat­ten sich die ers­ten Fans vor Ort ein­ge­fun­den. Der Fei­er­tag und das son­nige Herbst­wet­ter lock­ten deut­lich mehr Men­schen in die Innen­stadt als an den Tagen zuvor. Als das Ord­nungs­amt die Absperr­git­ter auf­stellte, waren die Bür­ger­steige bereits so voll, dass der Auf­bau kaum noch mög­lich war. Zeit­weise reichte die Men­schen­menge auf einer Stra­ßen­seite bis zum Cor­ne­li­us­platz. Ent­lang der Absper­rung stan­den die War­ten­den mehr­rei­hig, viele hiel­ten ihre Han­dys schon lange vor der Ankunft der Band im Anschlag. Auch Fami­lien mit Kin­dern waren gekom­men, einige hat­ten Pla­kate und Fan­ar­ti­kel dabei. Poli­zei und Ord­nungs­amt waren mit meh­re­ren Ein­satz­kräf­ten ver­tre­ten und sicher­ten zusätz­lich mit Flat­ter­band einen Bereich vor dem Hotel ab. Grö­ßere Zwi­schen­fälle gab es nach dem Ein­druck vor Ort nicht. Die Stim­mung blieb fried­lich und gut gelaunt, obwohl die War­te­zeit für viele lang wurde.

Straße kurz­zei­tig gesperrt
Als sich die Hotel­tür öff­nete und die Back­street Boys kurz vor 15 Uhr nach drau­ßen tra­ten, sperrte die Poli­zei die Straße kurz­zei­tig für den Ver­kehr. Die Fans kreisch­ten los, und viele stimm­ten ein Geburts­tags­ständ­chen für Kevin Richard­son an. Die fünf Sän­ger in Jeans­ja­cken und läs­si­ger Frei­zeit­klei­dung wink­ten in die Menge, zeig­ten das Peace-Zei­chen und hiel­ten die Men­schen­mas­sen auch selbst mit ihren Han­dys fest. Dabei kamen sie den Absper­run­gen bis auf etwa zwei Meter nah, zum Teil hiel­ten sie aber auch mehr Abstand. Die pro­fes­sio­nel­len Kame­ras, die den Auf­tritt beglei­te­ten, gehör­ten nicht zu einem Nach­rich­ten­sen­der: Von der Presse waren ledig­lich die Rhei­ni­sche Post und unsere Redak­tion vor Ort. Die Kame­ra­leute gehör­ten zum eige­nen Team der Back­street Boys und hiel­ten das Gesche­hen aus nächs­ter Nähe fest, unter ande­rem mit einem Mikro­fon­gal­gen. Der Ein­druck vor Ort: Der Ter­min war vor allem für das Video­ma­te­rial der Band gedacht. Zu einem direk­ten Kon­takt mit den Fans kam es nicht, die Git­ter blie­ben zwi­schen Band und Publi­kum. Gegen 15 Uhr ver­schwan­den die Sän­ger wie­der im Hotel.

Vier Kon­zert­tage bis zum Abschluss am 7. Oktober
Anlass des Auf­ent­halts ist die Resi­dency der Back­street Boys in Düs­sel­dorf, die am 26. Sep­tem­ber begann. Ins­ge­samt geben die Sän­ger zehn Kon­zerte in der Lan­des­haupt­stadt. Am Sams­tag­abend steht das siebte von zehn Kon­zer­ten auf dem Pro­gramm, danach fol­gen die Shows am Sonn­tag, 4. Okto­ber, am Diens­tag, 6. Okto­ber, und am Mitt­woch, 7. Okto­ber, dem Abschluss­kon­zert. Schon am Frei­tag hatte die Band ihre nächste Resi­dency ange­kün­digt: Im Februar 2027 gas­tiert sie in Toronto. Dass die Fans vor dem Brei­den­ba­cher Hof auch dies­mal nur einen kur­zen Blick auf ihre Idole erha­schen konn­ten, tat der Freude kei­nen Abbruch. Viele hiel­ten den Moment auf ihren Han­dys fest und zogen zufrie­den wie­der ab.

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