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WHU plant neuen Campus im Düsseldorfer Medienhafen

Projektskizze und Pressemeldung zur Vorstellung der WHU - Otto Beisheim School of Management © Landeshauptstadt Düsseldorf

Pro­jekt­skizze und Pres­se­mel­dung zur Vor­stel­lung der WHU — Otto Beis­heim School of Manage­ment © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

Die pri­vate Wirt­schafts­hoch­schule WHU – Otto Beis­heim School of Manage­ment will ihre Akti­vi­tä­ten künf­tig auf einem neuen Cam­pus in Düs­sel­dorf bün­deln. Die Stif­tung WHU und die Stadt Düs­sel­dorf wol­len dafür in exklu­sive Ver­hand­lun­gen über ein Areal auf der Halb­in­sel ent­lang der Kes­sel­straße im Medi­en­ha­fen ein­tre­ten. Der neue Cam­pus soll 2034 bezo­gen werden.

Ober­bür­ger­meis­ter spricht von Leuchtturmprojekt
Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler (CDU) sieht in dem Vor­ha­ben einen wich­ti­gen Schritt der Stadt­ent­wick­lung. „Mit dem neuen Cam­pus der WHU ent­steht in Düs­sel­dorf ein her­aus­ra­gen­des Leucht­turm­pro­jekt für Bil­dung, Inno­va­tion und Unter­neh­mer­tum”, sagte er. Der Cam­pus könne lang­fris­tig eine Bedeu­tung ent­fal­ten wie frü­here Groß­pro­jekte der Stadt, etwa der Rhein­ufer­tun­nel oder die Wehr­hahn­li­nie. Die Hoch­schule mache Düs­sel­dorf zudem attrak­ti­ver für inter­na­tio­nale Stu­die­rende, Talente und Unter­neh­men. „Hier ent­steht ein Ort, der Düs­sel­dorf über Jahr­zehnte prä­gen kann”, so Kel­ler. Dass Stadt, Land, Hoch­schule und Stif­tung das Pro­jekt gemein­sam mög­lich mach­ten, zeige, was erreicht wer­den könne, wenn man Kräfte bündele.

Bereits Stand­ort in den Schwanenhöfen
Schon heute betreibt die WHU einen Stand­ort in den Düs­sel­dor­fer Schwa­nen­hö­fen. Für den neuen Cam­pus ent­wi­ckelt die Hoch­schule der­zeit gemein­sam mit ihrer Com­mu­nity ein Zukunfts­bild. Nach Anga­ben der Stadt wurde die Ansied­lung der gesam­ten WHU von Sei­ten der Ver­wal­tung enga­giert vor­an­ge­trie­ben. Durch die Zusam­men­ar­beit unter­schied­li­cher Fach­be­rei­che seien die nöti­gen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen worden.

Wüst ver­weist auf Exzel­lenz­sta­tus im Land
Auch Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst (CDU) begrüßte die Pläne. Die Ent­schei­dung der WHU für Düs­sel­dorf unter­strei­che die inter­na­tio­nale Anzie­hungs­kraft Nord­rhein-West­fa­lens als Stand­ort für Spit­zen­for­schung und unter­neh­me­ri­sche Ideen. Erst vor weni­gen Tagen hät­ten die Uni­ver­si­tät Köln sowie der Ver­bund aus Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum und TU Dort­mund den Exzel­lenz­sta­tus erhal­ten. Damit gehör­ten künf­tig fünf Uni­ver­si­tä­ten und Ver­bünde aus NRW zum Kreis der Exzel­lenz­uni­ver­si­tä­ten – so viele wie in kei­nem ande­ren Bun­des­land. Als eine der füh­ren­den Hoch­schu­len für Unter­neh­mens­grün­dun­gen könne die WHU zusätz­li­che Impulse für Inno­va­tion und Wachs­tum set­zen. „Wir wol­len junge Men­schen aus aller Welt für Nord­rhein-West­fa­len begeis­tern”, sagte Wüst.

Stif­tung und Hoch­schule set­zen auf Zukunftsthemen
Der Vor­stands­vor­sit­zende der Stif­tung WHU, Dr. Dr. Chris­toph Gla­ser, erin­nerte daran, dass die WHU seit mehr als 40 Jah­ren für unter­neh­me­ri­sche Exzel­lenz und Inno­va­ti­ons­kraft stehe. Er sei über­zeugt, dass die Hoch­schule auch die von Künst­li­cher Intel­li­genz und gesell­schaft­li­chem Wan­del geprägte Trans­for­ma­tion füh­rend mit­ge­stal­ten werde. Dafür brau­che es Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten, die Ver­ant­wor­tung in Wirt­schaft und Gesell­schaft übernähmen.

WHU-Rek­tor Prof. Dr. Chris­tian And­res ver­wies dar­auf, dass die Füh­rungs­rol­len der Zukunft immer kom­ple­xer wür­den. KI, geo­po­li­ti­sche Ver­wer­fun­gen und gesell­schaft­li­cher Wan­del erfor­der­ten Urteils­kraft, Agi­li­tät und ver­netz­tes Den­ken. Hoch­schu­len müss­ten des­halb stär­ker zu Kno­ten­punk­ten wer­den, an denen Stu­die­rende, Unter­neh­men, For­schung und öffent­li­che Insti­tu­tio­nen zusam­men­kom­men. „Wir haben die ein­ma­lige Chance, einen sol­chen Ort für Aus­tausch, Krea­ti­vi­tät und unter­neh­me­ri­schen Mut zu schaf­fen”, sagte Andres.

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