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Messe Düsseldorf legt zweiten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht vor

Archivbild Marius Berlemann, COO Messe Düsseldorf © Lokalbüro

Archiv­bild Marius Ber­le­mann, COO Messe Düs­sel­dorf © Lokalbüro

Die Messe Düs­sel­dorf hat ihren zwei­ten frei­wil­li­gen Nach­hal­tig­keits­be­richt ver­öf­fent­licht. Obwohl das Unter­neh­men dazu nicht ver­pflich­tet ist, legt es seine Fort­schritte nach dem neuen frei­wil­li­gen EU-Berichts­stan­dard VS (Vol­un­t­ary Stan­dard) offen. Der Bericht zeigt unter ande­rem deut­li­che Emis­si­ons­min­de­run­gen und den Aus­bau erneu­er­ba­rer Energien.

Nach­hal­tig­keit als stra­te­gi­scher Anspruch
Die Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie der Messe umfasst die vier Dimen­sio­nen Pla­net, Peo­ple, Per­for­mance und Gover­nance mit ins­ge­samt 13 Fokus­the­men. Als Ori­en­tie­rungs­rah­men die­nen die Nach­hal­tig­keits­ziele der Ver­ein­ten Natio­nen. „Wir haben uns bewusst ent­schie­den, frei­wil­lig nach dem neuen Vol­un­t­ary Stan­dard zu berich­ten. Damit schaf­fen wir Trans­pa­renz und Ver­gleich­bar­keit“, sagt Geschäfts­füh­rer Marius Ber­le­mann. Nach­hal­tig­keit solle nicht als Ein­zel­pro­jekt behan­delt wer­den, son­dern als gemein­same Auf­gabe im Betrieb, für die Mit­ar­bei­ten­den und auf den Veranstaltungen.

Emis­sio­nen deut­lich gesenkt
Gegen­über dem Basis­jahr 2019 hat die Messe ihre Treib­haus­gas­emis­sio­nen in den Berei­chen Scope 1 und 2, also im Wesent­li­chen aus Heiz­ener­gie und Strom­ver­brauch, bis 2025 um 62 Pro­zent redu­ziert. Dazu tru­gen der Bezug von Öko­strom, das Ener­gie­ma­nage­ment und die Moder­ni­sie­rung der Infra­struk­tur bei. Erst­mals umfasst die Treib­haus­gas­bi­lanz 2025 auch die wesent­li­chen Scope-3-Kate­go­rien, also wei­tere indi­rekte Emis­sio­nen am Stand­ort. So wer­den die größ­ten Emis­si­ons­trei­ber sichtbarer.

Pho­to­vol­taik auf sie­ben Hallendächern
Ein wei­te­res Signal set­zen die neuen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen: Die 2025 begon­nene Instal­la­tion auf sie­ben Hal­len­dä­chern wurde im Juli 2026 abge­schlos­sen. Die Anla­gen erstre­cken sich über rund 79.000 Qua­drat­me­ter und leis­ten zusam­men 5.450 Kilowatt-Peak.

Maß­nah­men für Beschäf­tigte und Betrieb
Auch bei Viel­falt, Mobi­li­tät und Res­sour­cen­scho­nung gibt es Neue­run­gen. Das 2025 gegrün­dete Proud-Netz­werk steht für Diver­si­tät, ein eben­falls 2025 ein­ge­führ­ter Code of Con­duct setzt einen ver­bind­li­chen Rah­men für ver­ant­wor­tungs­vol­les Han­deln. Ein neues Mobi­li­täts­bud­get unter­stützt nach­hal­ti­gere Arbeits­wege. Was­ser­spen­der in der Kan­tine spar­ten gegen­über 2023 etwa 63.000 Fla­schen ein. Rund 400 Teil­nah­men an Ange­bo­ten der unter­neh­mens­ei­ge­nen Aca­demy stär­ken zudem die Weiterbildung.

Platt­form für nach­hal­tige Lösungen
In der Dimen­sion Per­for­mance nutzt die Messe ihre Rolle als Ver­an­stal­ter. Als Bei­spiele nennt sie den „ocean tri­bute“ Award der boot für den Mee­res­schutz, die SAVE FOOD Design & Sus­taina­bi­lity Awards und die Son­der­schauen zur Kreis­lauf­wirt­schaft auf der K 2025.

Bestands­auf­nahme und Ausblick
Der Bericht sei Bestands­auf­nahme und Aus­gangs­punkt zugleich, heißt es. Die Messe will ihre Umwelt­wir­kun­gen wei­ter sys­te­ma­tisch erfas­sen und ihre Maß­nah­men wei­ter­ent­wi­ckeln. „Wir sind stolz auf die Fort­schritte, die wir gemein­sam erreicht haben. Dar­auf bauen wir auf“, erklärt Andrea Eppert, Direc­tor Cor­po­rate Social Respon­si­bi­lity der Messe Düs­sel­dorf. Man wolle den Res­sour­cen­ein­satz wei­ter sen­ken und die inter­na­tio­nale Reich­weite nut­zen, um die Trans­for­ma­tion gemein­sam mit Kun­den und Part­nern voranzubringen.

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